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Venezolaner gewinnt Tour de Langkawi

Rujano lässt nichts mehr anbrennen

Foto zu dem Text "Rujano lässt nichts mehr anbrennen"
José Rujano fährt 2010 für das Team ISD

07.03.2010  |  (rsn) - José Rujano (ISD) hat am heißesten Tag der Langkawi-Rundfahrt (Kat. 2 HC) nichts mehr anbrennen lassen und das Mehretappenrennen durch Malaysia gewonnen. Die abschließende 7. Etappe über 133,7 Kilometer von Kuala Kubu Baru nach Dataran Merdeka gewann der Australier Stuart Shaw (Drapac-Porsche) im Massensprint vor dem Spanier Vidal Celis (Footon-Servetto), dem beständigsten Sprinter dieser Rundfahrt. Der Österreicher René Haselbacher wurde wie schon auf der 5. Etappe Dritter.

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Tobias Erler (Tobias Erler (Ger) Tabriz Petrochemical ), der vier Tage lang das Gelbe Trikot getragen hatte, fuhr hinter dem Malaysier Anuar Manan (Geumsan Ginseng Asia) und dem Kasachen Ruslan Tleubayev (Nationalteam) auf den sechsten Platz.

Rujano, der mit seinem beeindruckenden Solosieg auf der Königsetappe am Samstag bei der Bergankunft auf den Genting Highlands die Gesamtführung übernommen hatte, erreichte ungefährdet im Hauptfeld das Ziel.

Der 32 Jahre alte Shaw, bei dieser Rundfahrt mit Helferaufgaben für seinen Kapitän Peter McDonald bedacht, sorgte bei der erwarteten Massenankunft für eine Überraschung, als er sämtliche Konkurrenten hinter sich ließ. „Ich bin auch heute noch 15 Kilometer vor dem Ziel noch nach hinten gefahren, um Wasserflaschen zu holen und habe Peter im Kampf um das Bergtrikot geholfen. Ich hatte dann noch genug Kraft, um mich in eine gute Position zu fahren und bei etwa 150 Metern wusste ich, dass ich im Sprint eine gute Chance haben würde.“ sagte Shaw, dessen Team neben dem Etappensieg noch das Bergtrikot von McDonald feiern konnte.

Eine positive Bilanz der Tour de Langkawi zog auch der österreichische Zweitdivisionär Vorarlberg-Corratec. "Den als Ziel ausgegebenen Etappensieg haben wir zwar verpasst, trotzdem sind wir mit dem Auftritt in Malaysia sehr zufrieden", sagte Teammanager Thomas Kofler, der neben den beiden Podiumsplatzierungen von Haselbacher fünf weitere Top 10-Platzierungen seiner Fahrer registrieren durfte. „Die Podiumsplatzierungen bei einer so großen Rundfahrt zu Saisonbeginn tun sehr gut."

Im Gesamtklassement gab es auf den ersten fünf Plätzen keine Veränderungen mehr. Rujano gewann das Rennen mit 2:07 Minuten Vorsprung auf den Südkoreaner Hyo Suk Gong (Seoul Cycling). Dritter wurde der Iraner Hossein Askari (Tabriz Petrochemical/+2:39). Platz sechs belegte der Österreicher Markus Eibegger (Footon-Servetto/+4:54), Achter wurde sein Landsmann und Teamkollege Matthias Brändle (+4:58).

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