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02.12.2006 | (Ra) - Wir drücken den Fahrern während der Rennen die Daumen, zittern mit, wenn sie abgehängt werden, leiden mit ihnen, wenn sie stürzen oder verlieren. Doch was wissen wir über den Menschen im Sattel? In einer neuen Reihe von Radsport aktiv geben die Profis einige Geheimnisse preis. Heute: Matthew Lloyd (23, Predictor Lotto) privat.
Wie und wo verbringen Sie den Winter?
Ich lebe mit meiner Familie in Melbourne. Die Stadt liegt recht nahe am Strand. Da ist es einfach sich zu erholen und zu trainieren, da das Wetter normalerweise sehr gut ist. Ich treffe mich gerne mit meinen Freunden, gehe ins Kino, lese gerne, dazu koche ich und spiele Schlagzeug. In Vorbereitung auf die neue Saison mache ich viel Gymnastik und unternehme lange, aber recht langsame Ausfahrten mit dem Rad.
Welchen Schulabschluss haben sie?
Ich habe 2001 die High-School beendet und danach drei Jahre Strafjustiz studiert.
Welchen Beruf hätten Sie gewählt, wenn Sie kein Radprofi geworden wären?
Ich wäre gerne Mitglied einer Rockband oder Künstler geworden.
Was machen Sie, wenn Sie nicht im Sattel sitzen?
Ich verbringe meine Zeit sehr gerne mit meiner Familie und Freunden. Das sind alles sehr positiv denkende Menschen und ich höre ihnen gerne zu, was sie aus ihrem Leben zu erzählen haben.
Welches ist Ihr Lieblingsrennen?
Ich bin ein Neo-Profi, da habe ich noch kein Lieblingsrennen.
Haben Sie besondere Rituale vor dem Start?
Ich höre gerne Musik. Das ist entspannend und ich bleibe konzentriert. Wenn mir ein Lied gefällt, dann geht es mir das ganze Rennen über im Kopf herum.
Was darf bei keinem Rennen fehlen?
Definitiv meinen Ipod. Ohne ihn würde ich es nicht aushalten.
Wie verkraften Sie die Trennung von Ihrer Frau/Lebensgefährtin/Freundin während der Einsätze?
Es ist sehr schwer für mich, von zu Hause (Australien) weg zu sein. Momentan habe ich aber keine Freundin, da ist zumindest dieser Punkt nicht so dramatisch für mich.
Was war Ihr peinlichstes Erlebnis als Radprofi?
Zu Beginn des Jahres bin ich die Tour Down Under gefahren. Dort hatte ich die Chance auf einen Etappensieg – und vergaß zu trinken. Ich war so fertig, dass ich auf einer Abfahrt bei hohem Tempo stürzte und mir mehrere Knochen brach. Flüssigkeit ist sehr wichtig – Lektion gelernt.
Was war Ihr schönster Erfolg?
Ich erinnere mich an meinen allerersten Sieg. Dieser zeigte mir, wie aufregend und unterhaltsam Radsport für Jedermann sein kann.
Welches war Ihr schlimmstes Erlebnis?
Das war als ich eine Attacke zu spät setzte und somit den U23 Giro d`Italia verlor.
Was machen Sie nach der Karriere?
Ich könnte mir gut vorstellen, dass ich anderen Menschen helfen könnte, sich für Sport oder andere gesunde Aktivitäten zu begeistern.
(Ra) - Wir drücken den Fahrern während der Rennen die Daumen, zittern mit, wenn sie abgehängt werden, leiden mit ihnen, wenn sie stürzen oder verlieren. Doch was wissen wir über den Menschen im
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