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23.11.2025 | (rsn) – Mit einem fünften Toursieg würde Tadej Pogacar (UAE – Emirates – XRG) in dieser Saison mit Jacques Anquetil, Eddy Merckx, Bernard Hinault und Miguel Indurain gleichziehen. Da der Slowene erst 27 Jahre alt ist, könnte er in absehbarer Zeit sogar die vier Radsport-Legenden hinter sich lassen.
Mindestens genauso wichtig wie weitere Triumphe bei der Frankreich-Rundfahrt wären ihm aber Debütsiege bei der Vuelta a Espana, Mailand–San Remo oder Paris–Roubaix, wie Pogacar gegenüber der Gazzetto dello Sport betonte. “Ja, die Tour ist das größte Rennen, aber man muss auch bei den anderen Veranstaltungen die Besten schlagen. Immer. Und deshalb sind diese Rennen meiner Meinung nach gleichwertig.“
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Noch ist der genaue Rennplan des zweimaligen Weltmeisters nicht bekannt, wie die Gazzetta aber schrieb, erwäge Pogacar, die Saison 2026 im März mit der Strade Bianche zu beginnen. Der viermalige Toursieger selber betonte in dem Gespräch, für Mailand–Sanremo und Paris–Roubaix “sehr motiviert“ zu sein.
Den italienischen Frühjahrsklassiker, zugleich das erste der fünf Monumente, beendete er bei bisher fünf Starts vier Mal unter den besten Fünf; zuletzt landete Pogacar als jeweiliger Dritter zwei Mal in Folge auf dem Podium. Sein Paris-Roubaix Debüt im April beendete Pogacar im April hinter Titelverteidiger Mathieu van der Poel (Alpecin – Deceuninck) auf dem zweiten Platz.
Highlight seiner achten Profisaison wird wieder die Tour de France sein, die am 4. Juli 2026 mit einem Teamzeitfahren beginnt. Festzustehen scheint auch der Start bei den Weltmeisterschaften in Montréal, wo Pogacar im Herbst zum dritten Mal in Folge das Regenbogentrikot erobern kann – ein Kunststück, das bisher erst Peter Sagan gelungen ist.
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