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17.11.2025 | (rsn) – Mit dem Tour-de-France-Sieg in der Tasche und einer Knöchel-OP, die noch ein paar Wochen Pause mit sich bringen wird, geht Pauline Ferrand-Prévot in den Winter und ins neue Jahr. Und damit in eine neue Saison, in der die 33-Jährige ihre Zielsetzung nochmal verändern wird, wie sich jüngst bei einem Live-Event von Rouleur erklärte. Ferrand-Prévot, die neben der Tour auch Paris-Roubaix gewonnen hatte, will ihren Fokus stärker auf die Klassikersaison legen, sagte sie.
“Ich möchte versuchen, zu Beginn der Saison Flandern und Lüttich zu gewinnen“, so Ferrand-Prévot. Der Sieg in Roubaix sei mehr oder weniger dem Zufall entsprungen. “Dort zu starten war nicht geplant, aber ich habe meinem Trainer gesagt, dass ich gerne daran teilnehmen würde. Ich war davor zwei Monate im Höhentrainingslager und mit wurde ein bisschen langweilig“, erzählte sie. “Ich wollte für Marianne (Vos) fahren, also sagten wir: Okay, wir bereiten uns nicht auf Roubaix vor, du fährst einfach in deiner Form und versucht ihr so gut wie möglich zu helfen.“
Ohne echte Vorbereitung hatte es eine Woche zuvor auch schon für Rang zwei bei der Flandern-Rundfahrt gereicht, zwei Wochen später zum zwölften bei Lüttich-Bastogne-Lüttich. Ergebnisse, mit der sich Ferrand-Prévot nicht zufriedengibt, die mit echter Vorbereitung aber noch verbessert werden können, wie sie glaubt. “In diesem Jahr, als ich zum Straßenradsport zurückgekehrt bin, hatte ich ziemlich viele Höhen und Tiefen, würde ich sagen. Bei der Tour habe ich gut abgeschnitten, aber nächstes Jahr möchte ich zu Beginn der Saison und dann auch bei der Tour de France noch mehr leisten. Das ist eine weitere Herausforderung für mich, zwei Höhepunkte in der Saison zu haben, und diese Idee gefällt mir auch sehr gut.“
Ebenso wie die vom zweiten Tour-Sieg. “Auf jeden Fall will ich es nochmal versuchen“, sagte Ferrand-Prévot.
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