Franzosen sollen ein Drittel des Budgets finanzieren

TotalEnergies ab 2027 neuer Co-Namenssponsor bei Ineos?

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Schon bei der Tour 2025 warb Ineos mit dem Namenszug von TotalEnergies, hier Thymen Arensman bei einem seiner beiden Etappensiege. | Foto: Cor Vos

14.11.2025  |  (rsn) – In den vergangenen Monaten wurde bereits über einen bevorstehenden Einstieg von TotalEnergies bei Ineos Grenadiers berichtet. Wie cyclingnews.com nun berichtete, wird der französische Mineralölkonzern mit Hauptsitz in Paris ab 2027 rund ein Drittel des Teambudgets von mehr als 50 Millionen Euro jährlich übernehmen.

Damit wird Ineos Grenadiers auch künftig zu den finanzstärksten Rennställen gehören, obwohl Teameigentümer Jim Ratcliffe seinen Beitrag deutlich reduzieren will. Cyclingnews schrieb unter Verweis auf verschiedene Quellen von 35 bis 40 Millionen Euro per anno, die der Milliardär zuschießen will. TotalEnergies, seit 2019 Hauptsponsor des gleichnamigen französischen Zweitdivisionärs von Manager Jean-René Bernaudeau, soll demnach jährlich rund 15 Millionen Euro in das britische WorldTour-Team stecken.

Allerdings setzt TotalEnergies sein Sponsoring der Bernaudeau-Equipe noch bis Ende 2026 fort, weshalb der Konzern voraussichtlich erst 2027 offizieller zweiter Namenssponsor von Ineos wird. Das UCI-Regelwerk schreibt vor, dass ein Unternehmen nur ein Team sponsern darf. Angeblich soll es sogar Gedankenspiele geben, Ineos – TotalEnergies ab 2028 oder 2029 mit einer französischen statt wie bisher mit einer britischen Lizenz antreten zu lassen.

Bereits zur kommenden Saison wurden die beiden Franzosen Kévin Vauquelin (Arkéa – B&B Hotels) und Dorian Godon (Decathlon – AG2R La Mondiale) verpflichtet. Und schon bei der diesjährigen Tour prangte der TotalEnergies-Namenszug auf den Trikot der Ineos-Profis.

 

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