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08.11.2025 | (rsn) – Wie Kai aus der Kiste kam Kaija Budde (Pure Energy - Haro Bikes) letzte Saison an die Spitze der deutschen Cyclocross-Szene. Mit nur 17 Jahren nahm sie 2024/25 ihren ersten Querfeldeinwinter in der U23 in Angriff. Bei den Juniorinnen war sie in den beiden Saisons davor international nie besonders auffällig geworden. Doch in der neuen Altersklasse änderte sich das sofort. Bei ihren ersten zehn UCI-Rennen kam sie bei der Elite immer zwischen Position drei und sieben ins Ziel. Dann ging es erstmals auf die große Bühne, die sie beim Koppenbergcross - ebenfalls mit der Elite - auf einem beachtlichen 23. Platz im Gepäck wieder verließ.
Inzwischen ist Budde 18 Jahre alt, Anfang Dezember wird sie 19. Sie vertritt am Sonntag die Farben von German Cycling bei der Cross-EM in Middelkerke. Den riesigen Sprung aus der Vorsaison konnte sie diesen Sommer nicht wiederholen. Quervergleiche zum Vorjahr deuten aber an, dass es trotzdem einen Schritt vorwärtsging. “Ich denke auch, dass ich immer weiter langsam Fortschritte mache und das motiviert mich selbst auch total. Ich freue mich darüber auch voll, weil ich sehe, wie es langsam immer besser wird“, meinte sie gegenüber RSN.
___STEADY_PAYWALL___Acht Einsätze hatte Budde diese Saison bislang, bei den ersten drei verfehlte sie die Top Ten, danach ging es aber bergauf. “Dass der Sprung in diesem Jahr nicht ganz so groß ist, schiebe ich darauf, dass ich im Frühjahr mein Abi schreibe. Ich habe mein Vorabi gerade gemacht und deswegen ist die Schule auch gerade etwas mehr als sonst. Darum kann ich nicht immer ganz so trainieren, wie ich am liebsten würde“, erklärte sie.
Kaija Budde beim Weltcup in Antwerpen 2024 | Foto: Kevin Kempf
“Aber angesichts dessen bin ich mit der Saison bisher sehr zufrieden. Gerade in Schweden lief es dann auch von Rennen zu Rennen immer besser“, lautete das Urteil weiter. In Skandinavien bestritt Budde vier C2-Wettkämpfe, zwei in Täby und zwei in Varberg. 2024 lautete die Bilanz an gleicher Stelle Rang 3, 4, 6 und 4. Dieses Jahr kam der Youngster immer besser ins Rollen und kletterte vom sechsten Platz zum Auftakt schrittweise bis auf Position zwei zum Abschluss.
Damit fügte sie ihren insgesamt drei Podiumsplatzierungen aus dem Vorjahr schon im Oktober dieser Saison zwei weitere hinzu. “Das war natürlich richtig cool. Das waren Rennen, bei denen viele ähnlich Starke waren. Wir waren dort fünf Leute, die auch einem ähnlichen Niveau waren. Da gehört auch Glück dazu, wer gewinnt und wer auf dem Podium steht“, so Budde, die beim zweiten Wettkampf in Varberg ihren ersten Profisieg um sechs Sekunden verpasste. Den holte sich die Britin Xan Crees, die sie am Vortag erstmals in den 21 Duellen, die beide zu Ende gefahren sind, geschlagen hatte.
Nina Budde (vorn) begleitet ihre ältere Schwester (hinten) oft bei den Rennen und tritt bei der EM selbst bei den Juniorinnen an. | Foto: Kevin Kempf
Der Ausflug in den Norden liegt nun drei Wochen zurück. Seitdem trat Budde auf dem Crossrad nicht mehr in Erscheinung. “Nach Schweden musste ich wegen des Vorabis etwas rausnehmen“, erläuterte sie. Doch am Sonntag wird die Schulbank endlich wieder gegen den Rennsattel getauscht. Und dazu gibt es eine Premiere, die sich die Deutsche in Schweden verdient hat: “Ich stehe tatsächlich in der ersten Reihe – das hatte ich bei so einem wichtigen Rennen auch noch nicht! Das ist natürlich aufregend. Ich freue mich richtig drauf“, sagte die einzige deutsche U23-Starterin begeistert.
Wie ihre Aussichten auf dem Sandkurs von Middelkerke sind, konnte sie am Samstagmorgen noch gar nicht einschätzen. “Auf dem Kurs war ich noch gar nicht. Ich gehe heute erst gucken und werde ihn mir dann genauer anschauen, gerade die wichtigen Passagen wie den Start und die erste Kurve. Und dann kann ich morgen hoffentlich ein sehr tolles Rennen fahren“, blickte sie voraus. Bei der Streckenbesichtigung kann sie dann auch gleich ihre Schwester anfeuern. Nina Budde startet nämlich um 11:00 Uhr bei den Juniorinnen.
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