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06.11.2025 | (rsn) – Als er nach dem Ausstieg seines Kapitäns Remco Evenepoel (Soudal - Quick-Step) bei der diesjährigen Tour de France mit seinem Etappensieg am Mont Ventouxauf einmal im Rampenlicht stand, konnte Valetin Paret-Peintre (Soudal - Quick-Step) noch nicht ahnen, dass ihn nach dem Abgang Evenepoels dieses Szenario in der kommenden Saison womöglich des öfteren ereilen könnte.
In einem Interview mit La Derniere Heure Sports schilderte der 24-Jährige, der erst in der abgelaufenen Saison als Berghelfer für Evenepoel zum Team stieß, die Möglichkeiten, die sich nun für ihn selbst, aber auch andere Teamkollegen im GC bei Grand Tours ergeben könnten. “Die Dinge werden sich in der kommenden Saison unweigerlich neu mischen“, hob der Franzose das Positive am Teamwechsel des Superstars hervor. "Bis zu dieser Saison, und das war völlig normal, war er bei den Rennen, an denen er teilgenommen hat, immer unser Kapitän. Jetzt müssen zum Beispiel Leute wie Ilan (Van Wilder), (Mikel) Landa und ich mehr Verantwortung übernehmen“, beschrieb er die neue Situation im Team weiter.
"Sein (Evenepoels) Transfer kann in gewisser Weise gut für das Team sein. Damit meine ich, dass sie zu neuem Leben erweckt wird und es anderen Jungs ermöglicht wird, zu wachsen und sich in einer anderen Rolle mit mehr Verantwortung zu entdecken“, deutete der Franzose auf die Chancen hin, die ein Umbruch immer mit sich bringen kann. Die Belgier hatten sich mit den Verpflichtungen von Jasper Stuyven und Dylan van Baarle wieder in Richtung Klassiker-Team orientiert und dürften für das kommende Jahr damit breiter aufgestellt sein als noch in dieser Saison.
Der nur 52-Kilogramm schwere Kletterer Paret-Peintre wurde 2022 bei AG2R - Citröen Profi und gewann neben der 16. Etappe der Tour in diesem Jahr noch ein Teilstück der Tour of Oman (2.Pro), sowie die 10. Etappe des Giro d’Italia 2024. Valentins fünf Jahre älterer Bruder Aurélien ist bei Decathlon - AG2R ebenfalls Berufsradfahrer in der WorldTour und konnte in seiner Karriere bislang vier Siege feiern.
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