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29.10.2025 | (rsn) –13 Runden noch waren bei der Bahn-WM in Santiago de Chile im Madison der Männer zu absolvieren. Das dänische Team verschärfte das Tempo, die Briten scherten aus, Deutschland in dritter Position scherte sich nicht um die davonfahrenden Kontrahenten in Dunkelrot. Ein Video dieser Szene fügte Roger Kluge einem Instagram-Post hinzu, in dem er sich lange nach dem Finale des Rennens über die Juryentscheidung beschwerte.
Kluge schien mit seinem Partner Moritz Augenstein Bronze im Madison gewonnen zu haben. Er wurde interviewt, freute sich – doch die Podiumszeremonie verzögerte sich. Nach mehr als einer halben Stunde folgte die Ernüchterung. Dänemark bekam nachträglich einen Rundengewinn zugesprochen – und verdrängte so das deutsche Duo vom Podium.
“Wenn wir – und ganz sicher auch die Briten – gewusst hätten, dass Team DEN auch ungefähr 60 Punkte auf dem Konto hatte, wäre Team DEN 12 Runden vor Schluss nicht so einfach weggerollt. Wir wären an ihrem Hinterrad geblieben und die beiden letzten Sprints wären komplett anders ausgegangen“, beklagte sich Kluge und spielte dabei auf die Szene im Video an. So aber zogen die Dänen unbehelligt davon und gewannen im Finale die Punkte, die sie an den nichts von der Gefahr ahnenden Deutschen vorbeikatapultierten.
“Dieses Fehlverhalten seitens der UCI-Kommissäre hat den Ausgang des Rennens beeinflusst und verstört. Das ist einfach inakzeptabel und sollte bei einer WM nicht unangefochten bleiben“, schlussfolgerte Kluge, der angab, dass der Rundengewinn der Dänen 75 Runden beziehungsweise rund 18 Minuten zuvor erfolgt war. “Ein dänischer Offizieller hatte kurz danach wahrscheinlich schon mit den Kommissären gesprochen“, vermutete der 36-Jährige.
“Wenn wir Athleten oder Mitarbeiten einen Fehler machen, werden Strafen oder sogar Disqualifikationen ausgesprochen. Wir können nicht einfach sagen ‘Es tut uns leid. Bitte akzeptiert unsere Entschuldigung.‘ Die UCI kann das machen“, ärgerte sich Kluge. “So wurden wir Athleten und unser Verband eines guten Resultats in einer Olympischen Disziplin beraubt“, fügte er abschließend an.
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