Nach einem Monat im künstlichen Koma

Kontinental-Fahrer Kevin Bonaldo im Alter von 25 Jahren verstorben

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Ein weiterer Todesfall erschüttert die Radsportwelt. | Foto: Cor Vos

24.10.2025  |  (rsn) - Einen Monat, nachdem er beim italienischen Eintagesrennen Piccola Sanremo einen Herzstillstand erlitten hatte und ins künstliche Koma versetzt worden war, ist der Italiener Kevin Bonaldo laut einer Meldung des Radsportportals tuttobiciweb im Krankenhaus San Bortolo in Vicenza im Alter von 25 Jahren gestorben.

Wie zuvor italienische Medien berichtet hatten, war der für das italienische Kontinental-Team Padovani Polo Cherry Bank startende Bonaldo am 21. September im Finale von Piccola Sanremo gestürzt. Nachdem er vom Rennarzt wiederbelebt werden musste, wurde Bonaldo mit einem Rettungshubschrauber in das Krankenhaus gebracht, wo er seitdem im künstlichen Koma auf der Intensivstation versorgt wurde.

In den folgenden Wochen schien er auf dem Weg der Besserung, doch dann habe sich sein Zustand am Donnerstagabend plötzlich verschlechtert, hieß es. Im Kreis seiner Familie sei Bonaldo schließlich am Freitagvormittag verstorben.

Der in Bassano del Grappa geborene Norditaliener war fünf Jahre lang auf Kontinental-Niveau unterwegs. Nach je zwei Jahren bei den Teams Qhubeka und Work Service wechselte Bonaldo zu dieser Saison zum Team S.C. Padovani Polo Cherry Bank und war dort Mannschaftskollege seines jüngeren Bruders Antonio.

Der 20-Jährige bedankte sich in einer Nachricht bei allen, “die uns in diesem Monat unterstützt und uns Kraft gegeben haben. Kevin hat all diese Ermutigung gespürt und bis zum Schluss jeden Tag um seine Genesung gekämpft. Ein besonderer Dank gilt allen Ärzten und Mitarbeitern des San Bortolo Krankenhauses in Vicenza, dem Team, das uns zur Seite stand, und allen, die Kevin auch nur einen kurzen Gedanken geschickt haben“, so Antonio Bonaldo im Namen der gesamten Familie.

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