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05.01.2023 | (rsn) – Einen Tag nachdem die ASO ihre Wildcards für die kommende Tour de France verteilt hat, hat der französische Rennveranstalter auch die für Paris-Nizza bekanntgegeben – und gleichzeitig den Parcours für die 81. Auflage des Rennens zur Sonne vorgestellt - alle Streckenprofile hier auf unserer Sonderseite. Wie bei der Tour im Juli so werden auch im März Lotto Dstny, TotalEnergies, Israel – Premier Tech und Uno-X die vier ProTeams sein, die neben den 18 WorldTeams das Peloton bilden.
Während das so zu erwarten war, überraschten die Veranstalter dafür bei der Strecke: Erstmals seit 1993 wird wieder ein Mannschaftszeitfahren zum achttägigen Rennen gehören. Dafür fallen Einzelzeitfahren diesmal komplett weg. Zwei Bergankünfte und die bekannt schwere Schlussetappe mit Finale an der Promenade des Anglais werden das Rennen wohl entscheiden.
Beginnen wird Paris-Nizza am 3. März mit einer Flachetappe über 169,4 Kilometer mit Start und Ziel in La Verrière südwestlich von Paris, nur wenige Kilometer vom Olympia-Velodrom und der Olympia-BMX-Anlage von 2024 entfernt. Tagsdrauf geht es mit einer weiteren Flachetappe von Bazainville nach Fontainebleau weiter.
Erstmals seit 30 Jahren wieder ein Teamzeitfahren
Die 3. Etappe stellt dann die Rückkehr des Teamzeitfahrens nach 30 Jahren dar. Start und Ziel an einem weiteren flachen Tag mit einer 32,2 Kilometer langen Strecke, die größtenteils geradeaus führt, liegen in Dampierre-en-Burly. Gab es bis dahin kaum Höhenmeter zu bewältigen, so wartet mit der 4. Etappe von Saint-Amand-Montrond nach La Loge des Gardes die erste Bergankunft auf die Fahrer. Das schwierige Zentralmassiv-Finale führt auf den letzten 50 Kilometern ständig auf und ab und endet mit einer 6,7 Kilometer langen Schlusssteigung (7,1 Prozent) der 1. Kategorie, die erstmals im Programm des Rennens ist.
Etappe 5 wird dann in Saint-Paul-Troix-Chateaux im Rhonetal nach 212 Kilometern noch einmal eine Angelegenheit für die Sprinter, bevor das sechste Teilstück von Tourves nach La Colle-sur-Loup ständig auf und ab durchs malerische und bergige Hinterland der Cote d'Azur führt. Fünf steile Rampen die jeweils Maximalsteigungen jenseits der 12 Prozent erreichen, aber nicht besonders lang sind, laden dort zu Attacken ein – vor allem die Cote de La Colle-sur-Loup mit 1,8 Kilometern bei 10 Prozent und einer Maximalsteigung von 19 Prozent 30 Kilometer vor dem Tagesziel.
Hohe Bergankunft und bekanntes Finale
Etwas gleichmäßiger bergauf geht es am 11. März auf der 7. Etappe, die bereits in Nizza beginnt und durch die Seealpen zur zweiten Bergankunft des Rennens führt: zum Col de La Couillole (1. Kat., 15,7 km, 7,1%). Die höchste Ankunft des Rennens – 1.678 Meter über dem Meer wartet der Zielstrich - wurde zuletzt vor sechs Jahren erreicht, damals gewann Richie Porte dort.
Die Schlussetappe schließlich wird nahezu eine Kopie aus dem Vorjahr mit denselben Bergen. Nur 118,4 Kilometer lang ist sie, führt aber über fünf Anstiege der 2. oder 1. Kategorie: Cote de Levens (6,2 km bei 5,6%), Cote de Chateauneuf (5,3 km bei 4,3%), Cote de Berre-les-Alpes (6,3 km bei 6%), Cote de Peille (6,6 km bei 6,8%) und schließlich den Col d'Eze (6 km bei 7,6%) bevor die letzten 15 Kilometer flach hinunter ins Ziel an der Strandpromenade von Nizza führen.
Alle Etappen:
1. Etappe, 5. März: La Verrière – La Verrière (169,4 km)
2. Etappe, 6. März: Bazainville – Fontainebleau (163,7 km)
3. Etappe, 7. März: Dampierre-en-Burly – Dampierre-en-Burly (32,2 km / MZF)
4. Etappe, 8. März: St.-Amand-Montrond – La Loge des Gardes (164,7 km / BA)
5. Etappe, 9. März: St.-Symphorien-sur-Croise – St.-Paul-Trois-Chateaux (212,4 km)
6. Etappe, 10. März: Tourves – La Colle-sur-Loup (197,4 km)
7. Etappe, 11. März: Nizza – Col de La Couillole (142,9 km / BA)
8. Etappe, 12. März: Nizza – Nizza (118,4 km)
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