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Mit Hindley und Kelderman in Burgos in den Top 10

Bora-hansgrohe zufrieden nach Vuelta-Generalprobe

Von Kevin Kempf

Foto zu dem Text "Bora-hansgrohe zufrieden nach Vuelta-Generalprobe"
Jai Hindley (Bora - hansgrohe) | Foto: Cor Vos

07.08.2022  |  (rsn) – Zwei Wochen vor Beginn der Vuelta a Espana blickt man bei Bora – hansgrohe zufrieden auf die Burgos-Rundfahrt (2.Pro) zurück. Mit Jai Hindley, Emanuel Buchmann und Wilco Kelderman waren die drei Spitzen der erfolgreichen Italien-Rundfahrt in Spanien im Einsatz; zwei der Kapitäne erzielten letztendlich auf der entscheidenden 5. Etappe hinauf zu den Lagunas de Neila und in der Gesamtwertung ein Ergebnis unter den besten Zehn.

Der steile Schlussanstieg der Rundfahrt entschied auch das Klassement. “Eine richtig harte Bergankunft heute in Lagunas de Neila, die Entscheidung fiel erst auf den letzten drei Kilometern“, blickte Jens Zemke, der Sportliche Leiter der Raublinger in Burgos, zurück. “Für ein angepeiltes Podium hat es zwar nicht ganz gereicht bei der Vuelta a Burgos, mit zwei Fahrern in den Top-10 und dem Sieg in der Mannschaftswertung sind wir aber nicht unzufrieden. Im Hinblick auf die Vuelta war es ein wichtiger Baustein und ein guter Formtest“, resümierte er weiter.

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Der letzte Berg des Tages wird zwar mit zwölf Kilometern Länge und 6,2% Durchschnittsteigung angegeben, das ist aber nicht die ganze Wahrheit, denn die letzten drei Kilometer beträgt die Steigung ganze 9,7%. An dieser Wand schlug sich von Bora-hansgrohe Hindley am besten. Doch auch den Giro-Sieger verließen im Finale die Kräfte. “Am Ende ging es einfach um die besten Beine - meine waren ok, aber 1,5 Kilometer vor dem Ziel bin ich komplett explodiert“, erzählte der Australier in einer Pressemitteilung. Mit 33 Sekunden Rückstand auf Etappensieger Joao Almeida (UAE Team Emirates) wurde er Tagessiebter.

Damit war der 26-Jährige zufrieden: “Das Ziel dieser Rundfahrt war für mich an der Form in Richtung Vuelta zu arbeiten. Dies ist uns auf jeden Fall gelungen, es gibt aber auch noch einiges zu tun vor dem Start der Spanien-Rundfahrt“, blickte er voraus. Nach der Italien-Rundfahrt hatte Hindley fast zwei Monate kein Rennen bestritten. Erst Ende Juli kehrte er mit zwei Eintagesrennen in Spanien zurück den Rennsattel, bevor er zur Burgos-Rundfahrt antrat. “Ich freue mich nach einer längeren Pause und einem Höhentrainingslager wieder zurück im Renngeschehen und einigermaßen gut in Form zu sein. Ich denke für Wilco und Emu ist es ähnlich und ich bin zuversichtlich, dass wir dann zum richtigen Zeitpunkt in Topform sein können“, meinte Hindley.

Kelderman hatte nach dem Giro noch am Critérium du Dauphiné teilgenommen und darum eine zwei Wochen kürzere Pause als sein Teamkollege. Er beendete die Rundfahrt als Neunter. Weniger gut lief es am Schlusstag für den Dritten im Bunde. Buchmann konnte an den Lagunas de Neila den Besten nicht folgen und beendete die Etappe als bester Deutscher mit 1:45 Minuten Rückstand auf Position 35, was zum 19. Rang im Klassement führte. Der Giro-Siebte hatte beim Circuito de Getxo (1.1) als Fünfter und bei den mittelschweren Etappen der Burgos-Rundfahrt aber ebenfalls bereits gute Form nachgewiesen.

Neben dem Giro-Dreizack soll auch Sergio Higuita die am 19. August beginnende Vuelta für Bora bestreiten. Der Kolumbianische Meister überzeugte zuletzt bei der Polen-Rundfahrt als Etappensieger und Gesamtachter.

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