Nach drei Top-Ergebnissen in Kroatien gesiegt

Fortin-Verpflichtung macht sich für Team Vorarlberg früh bezahlt

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Filippo Fortin (Team Vorarlberg) nach seinem Etappensieg im Gelben Trikot der Istrian Spring Trophy | Foto: Team Vorarlberg

13.03.2021  |  (rsn) - Die Verpflichtung von Filippo Fortin hat sich für das Team Vorarlberg schon nach den ersten vier Renntagen der Saison ausgezahlt. Nachdem er bei der Trofej Umag Zweiter geworden war und bei der Trofej Porec Rang fünf eingefahren hatte, gelang dem Italiener auf der 2. Etappe der Istrian Spring Trophy (2.2) der erste Saisonsieg.

Und da er als Fünfter des Prologs am Donnerstag nur eine Sekunde auf Sieger Lars Boven (Jumbo - Visma Development) eingebüßt hatte, übernahm Fortin auch die Führung in der Gesamtwertung der viertägigen Rundfahrt.

"Ich habe diesen Sieg unbedingt gewollt. Es war meine Chance, da ich top eingestellt war, und ich konnte sie nutzen. Ich bin superglücklich, heute den Sieg für das Team Vorarlberg und mich geholt zu haben", erklärte der 32-Jährige nach der 168 Kilometer langen Etappe in Porec.

Allerdings lagen für das Team Vorarlberg Freud und Leid dicht beisammen. Während sich Fortin im Sprint vor dem Österreicher Daniel Auer (WSA KTM Graz) durchgesetzt hatte, waren kurz zuvor in einem Massensturzauf regennasser Straße  zahlreiche Fahrer gestürzt, darunter Fortins Teamkollegen Colin Stüssi, Roland Thalmann und Alexis Guerin.

"Es war der schlimmste Sturz was ich je miterleben musste. Überall schreiende Fahrer, es hat ausgesehen wie auf einem Schlachtfeld. Mittendrin leider auch Alexis Guerin, Roland Thalmann und Colin Stüssi. Alle klagen über Schmerzen, wobei es Colin Stüssi am schwersten erwischt hat. Wie es scheint, haben sie aber keine Knochenbrüche erlitten", berichtete der Sportliche Leiter Florent Horeau. "Der Rennarzt wird weitere Untersuchungen vornehmen. Dann kann entschieden werden, wer morgen wieder an den Start gehen kann

Die Rundfahrt wird am Samstag mit der Bergankunft in Motovun fortgesetzt. Für Fortin dürfte die Etappe zu schwer sein und er Gelb wieder los werden. Aber auch so hat sich für das Team Vorarlberg die Reise nach Kroatien bereits jetzt gelohnt.

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