TDU: Greipels Anfahrer gibt Fehler zu

Zabel: “Ich hätte mehr auf Andrés Power vertrauen sollen“

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André Greipel (Israel Start-Up Nation) auf der 1. Etappe der Tour Down Under | Foto: Cor Vos

21.01.2020  |  (rsn) - Auch wenn viel zu seinem 19. Etappensieg in der Geschichte der Tour Down Under fehlte, so präsentierte sich André Greipel (Israel Start-Up Nation) zum Auftakt der sechstägigen WorldTour-Rundfahrt zumindest in konkurrenzfähiger Verfassung.

Der Rekordhalter der Tour Down Under belegte über 150 Kilometer mit Start und Ziel in Tanunda in einem hektischen Massensprint den fünften Platz und deutete dabei an, dass an den nächsten Tagen noch mehr möglich sein könnte. Beim Sieg des Iren Sam Bennett (Deceuninck - Quick-Step), der sich knapp gegen den jungen Belgier Jasper Philipsen (UAE Team Emirates) und den Slowaken Erik Baska (Bora - hansgrohe) durchsetzte, kam Greipel allerdings mit deutlichem Abstand ins Ziel, auch weil es in der Abstimmung mit seinem neuen Anfahrer Rick Zabel nicht ganz rund lief.

Interessanterweise nahmen danach beide die Verantwortung dafür auf sich. “Ich war eigentlich gut positioniert”, sagte Greipel, der am Hinterrad von Zabel klebte, als Europameister Elia Viviani (Cofidis) an ihm vorbeizog. Dabei zögerte der Hürther einen Moment zu lang und verpasste den Anschluss an den Italiener. “Mein Fehler“, sagte Greipel. Er erhielt im Ziel aber indirekten Widerspruch von Zabel.

“Ich wollte den Sprint perfekt für André vorbereiten, weshalb ich zu lange vor ihm blieb und ihn so ein wenig blockierte“, sagte der 26-Jährige und gestand ein: “Ich hätte mehr auf seine Power vertrauen und ihn an Viviani ranspringen lassen sollen. Dann wäre er in einer besseren Position gewesen.“

Allerdings wäre wohl auch so wohl kaum mehr als Rang vier drin gewesen, auf dem der letztjährige Auftaktsieger Viviani diesmal landete. Zu groß war der Abstand zum Spitzentrio, das den Sieg unter sich ausmachte. Um den will Greipel bei den nächsten sich bietenden Möglichkeiten kämpfen. Allerdings werden es morgen in Stirling die klassischen Sprinter im Bergauffinale schwer haben, ehe am Donnerstag am kurzen, aber extrem steilen Schlussanstieg in Paracombe die Klassementfahrer ihre Visitenkarten abgeben werden. Für den 37-jährigen Greipel dürfte sich deshalb erst wieder am Ende der 4. Etappe eine Chance bieten.

Am Dienstag jedenfalls wirkte der neue Sprintkapitän der Israel Start-Up Nation nach seinem fünften Rang gelassen. “So ist Radsport. Nächstes Mal wird es besser ausgehen“, meine Greipel und Zabel stimmte zu: “Wir wollen mehr und wir werden mehr bekommen.“

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