Italiener im Tour-Klassement weit zurück

Nibalis Helfer bekommen freie Fahrt

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Vincenzo Nibali (Bahrain - Merida) im Ziel der 8. Etappe der Tour | Foto: Cor Vos

14.07.2019  |  (rsn) - Nachdem Dylan Teuns am Donnerstag bei der Bergankunft an der Planche des Belles Filles für den ersten Tour-Etappensieg in der Geschichte des Teams Bahrain - Merida gesorgt hatte, folgte zwei Tage später der Rückschlag. Auf der anspruchsvollen 8. Etappe durchs Zentralmassiv büßte nicht nur der Belgier zum einen seinen dritten Gesamtrang ein.

Stärker ins Gewicht fiel da schon der erneute Zeitverlust von Vincenzo Nibali, auf dessen Schultern die Hoffnungen für einen Spitzenplatz in der Gesamtwertung ruhten. Da der Italiener am Samstag mit 4:25 Minuten Rückstand auf Tagessieger Thomas De Gendt (Lotto Soudal) das Ziel in Saint - Etienne erreichte und im Klassement nun bereits einen Rückstand von über sechs Minuten gegenüber dem Gelbeb Trikot aufweist, wird der diesjährige Giro-Zweite bei der Tour sicher nicht in ähnlichen Regionen landen.

"Nach dieser Etappe ist klar, dass Vincenzo nicht in der Lage sein wird, in der Gesamtwertung vorne mit zu fahren", stellte sein Sportlicher Leiter Gorazd Stangelj das Offensichtliche fest und gab für seinen Kapitän als weitere Marschroute aus: "Er wird sich jetzt auf Bergetappen konzentrieren."

Auch den Helfern des Sizilianers erteilte Stangelj freie Fahrt. "Auch seine Teamkollegen haben das Potenzial, noch eine Etappe zu gewinnen, und damit können sie am Sonntag schon anfangen", meinte der Slowene mit Blick auf die für Ausreißer geeignete 9. Etappe am französischen Nationalfeiertag.

Dann will Bahrain - Merida sicherlich auch Wiedergutmachung für das gestrige schwache Abschneideng betreiben. Nach knapp 200 schweren Kilometern war nämlich kein Fahrer in der ersten großen Gruppe dabei, auch nicht der kletterstarke Sprinter Sonny Colbrelli.

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