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Solide Bora-Vorstellung im Tour-Teamzeitfahren

Poitschke: “Vielleicht hätten wir mehr Risiko nehmen sollen“

Foto zu dem Text "Poitschke: “Vielleicht hätten wir mehr Risiko nehmen sollen“"
Bora - hansgrohe im Tour-Teamzeitfahren | Foto: Cor Vos

08.07.2019  |  (rsn) - An den ersten beiden Tagen der 106. Tour de France sind die ganz großen Träumen von Bora - hansgrohe nicht wahr geworden. Zum Auftakt verpasste Peter Sagan in Brüssel im Sprint gegen Überraschungssieger Mike Teunissen knapp das Gelbe Trikot, im gestrigen Teamzeitfahren über 27,6 Kilometer durch die belgische Hauptstadt landeten Sagan, Emanuel Buchmann & Co. im Mittelfeld auf Rang zwölf, 46 Sekunden hinter dem überragenden Jumbo-Visma-Team um Tony Martin und Wout Van Aert.

“Also die Zeit ist durchaus im Rahmen dessen, was wir erwartet hatten. Es war an der Spitze ein sehr enges Rennen, mit Ausnahme von Jumbo - Visma, daher hatten wir von der Platzierung her vielleicht etwas mehr erwartet“, ließ Sportdirektor Enrico Poitschke seine gemischten Gefühle mehr als nur erahnen.

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Dabei nahm er nicht das siegreiche Team aus den Niederlanden als Referenz - auch wenn Jumbo -Visma mit Steven Kruijswijk auch einen Klassementfahrer ins einen Reihen hat-, sondern die zweitplatzierte Ineos-Mannschaft um Titelverteidiger Geraint Thomas und Egan Bernal. “Mit Blick auf die Gesamtwertung sind wir noch gut dabei, 25 Sekunden auf die meisten Klassementfahrer, da ist nichts verloren“, meinte er zum Rückstand, den sich sein Kapitän Buchmann gegenüber dem Briten und dem Kolumbianer eingehandelt hatte.

Der Ravensburger, der gemeinsam mit Sagan, Maximilian Schachmann sowie den beiden Österreichern Gregor Mühlberger und Patrick Konrad das Ziel am Atomium erreicht hatte, zog ein ähnliches Fazit wie Poitschke. “Mir ging es im Zeitfahren heute eigentlich gut. Es ist eine ganz solide Vorstellung von uns gewesen. Es war kein super, super gutes Zeitfahren, aber es hätte auch schlimmer kommen können. Die Top Ten können wir im Gesamtklassement erreichen, wenn ich jetzt sturzfrei bleibe“, betonte Buchmann, der zum Auftakt gestürzt war, nach eigenem Bekunden das Zeitfahren aber ohne Probleme bestreiten konnte, nachdem sein Knie am Morgen noch geschmerzt habe.

Im Gesamtklassement belegt der 26-Jährige nun zeitgleich mit Schachmann, Konrad und Mühlberger 56 Sekunden hinter Spitzenreiter Teunissen den 63. Platz und liegt dabei auf Augenhöhe mit anderen Klassementkandidaten wie Adam Yates (Mitchelton - Scott), Jakob Fuglsang (Astana / beide +0:51) oder Thibaut Pinot (Groupama - FDJ / +0:42).

Der Rückstand gegenüber diesen Konkurrenten hätte Bora - hansgrohe allerdings geringer halten oder sogar wettmachen können, wie Poitschke andeutete. “Am Ende ist man immer klüger, und vielleicht hätten wir etwas mehr Risiko nehmen sollen, aber im zweiten Teil hat alles gepasst“, meinte der 49-Jährige, der von einem “soliden Rennen“ sprach, “mit dem wir zufrieden sein können.“

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