--> -->
01.02.2018 | (rsn) - Alejandro Valverde (Movistar) hat auf den 2. Etappe der 69. Valencia-Rundfahrt (2.1) die Muskeln spielen lassen und sich mit seinem ersten Saisonsieg die Führungsposition in der Gesamtwertung gesichert. Der 37-jährige Spanier, der nach seinem schweren Sturz bei der Tour 2017 für den Rest des Jahres ausgefallen war, ließ nach 154 Kilometern von Bétera nach Albuixech im Sprint das Astana-Duo Luis Leon Sanchez und Jakob Fuglsang hinter sich, nachdem er sich mit seinem Landsmann und dem Dänen am letzten der insgesamt fünf kategorisierten Anstiege des Tages aus dem Feld gelöst hatte.
Mit 19 Sekunden Rückstand auf das Spitzentrio sicherte sich der Italiener Giovanni Visconti (Bahrain-Merida) aus der ersten Verfolgergruppe heraus den vierten Platz vor dem Belgier Greg Van Avermaet (BMC).
“Ich bin wirklich glücklich, es ist der erste Sieg nach meiner Verletzung. Ich muss sowohl meinem Team als auch natürlich Astana danken, weil wir gut zusammengearbeitet haben. Luis Leon Sanchez ist ein sehr guter Freund und es war schwer, ihn zu schlagen“, sagte Valverde, der allerdings sichtlich keine große Mühe hatte, sich gegenüber Sanchez durchzusetzen.
Bereits bei der Mallorca Challenge hatte er mit zwei Top-5-Ergebnissen angedeutet, dass er auf besten Weg zurück zu alter Stärke ist. “Auf Mallorca vergangene Woche war ich ziemlich überrascht, wie gut ich mich gefühlt hatte, aber ich war doch vorsichtig, weil die Straßen an vielen Stellen nass waren. Als ich hierher kam, fühlte ich mich gut, deshalb habe ich gehofft, dass ich was würde ausrichten können, aber man weiß ja nie.“
Im Gesamtklassement liegt Valverde vor dem morgigen Teamzeitfahren vier Sekunden vor Sanchez, Fuglsang hat auf Rang drei sechs Sekunden Rückstand. 29 Sekunden hinter dem neuen Spitzenreiter folgt eine größere Gruppe um Wout Poels (Sky4. ), den Gesamtsieger von 2016, und Olympiasieger Greg Van Avermaet (BMC/7.), deren Mannschaften am Freitag wohl den Etappensieg unter sich ausmachen werden.
Valverde zeigte sich dennoch zuversichtlich, am Wochenende seinen zweiten Gesamterfolg nach 2007 unter Dach und Fach bringen zu können. “Wir wissen, dass es einige bessere Teams als unseres gibt, aber ich denke, mit der 19-Sekunden-Lücke, die wir heute geschafft haben, werden wir um den Gesamtsieg am Samstag kämpfen“, kündigte er an.
Auf der hügeligen 2. Etappe der Valencia-Rundfahrt bildeten schon kurz nach dem Start Jesus Alberto Rubio (Inteja Domincan Cycling Team), Bryan Nauleau (Direct Energie), Garikoitz Bravo (Euskadi-Murias), Mathias Van Gompel (Sport Vlaanderen-Baloise) and Jon Ander Insausti (Fundación Euskadi) eine fünfköpfige Spitzengruppe, die einen Vorsprung von rund sechs Minuten zugestanden bekam.
Doch die Verfolger ließen keinen Zweifel daran aufkommen, dass man die Gruppe wieder einfangen würde - was dann auch bereits 35 Kilometer vor dem Ziel im letzten Berg des Tages geschah. Hier erhöhte Team Sky die Schlagzahl, wodurch das Feld schnell auf nur noch rund 20 Fahrer schrumpfte; unter anderem verlor auch Auftaktsieger Danny van Poppel (LottoNL-Jumbo) den Anschluss.
Nachdem klar war, dass das Gelbe Trikot am Ende des Tages neu vergeben würde, attackierte Fuglsang, gefolgt von Valverde, der sich an das Hinterrad des Astana-Kapitäns klemmte. Das Duo passierte die Bergwertung mit geringem Vorsprung auf die Verfolger, um kurz darauf noch Unterstützung durch Fuglsangs Teamkollegen Luis Leon Sanchez zu erhalten.
Gemeinsam erarbeiteten sich die drei Ausreißer auf die zunächst von Sky angeführte, rund 25 Fahrer starke Verfolgergruppe einen Vorsprung von rund einer halben Minute, ehe sich auch LottoNL-Jumbo und BMC auf den letzten zehn Kilometern ebenfalls an der Jagd beteiligten.
Doch alles Bemühen war vergeblich, denn die drei Routiniers an der Spitze zeigten sich einig und wechselten sich gleichmäßig im Wind ab. Fuglsang versuchte auf der Zielgeraden schließlich, seinen sprintstärkeren Teamkollegen Sanchez zu lancieren, doch Valverde, der sich die günstige Position zwischen den beiden Astana-Fahrern gesichert hatte, zog an seinen Konkurrenten vorbei und sicherte sich souverän seinen ersten Sieg seit dem April 2017, als zum vierten Mal Lüttich-Bastogne-Lüttich hatte gewinnen können.
Tageswertung:
1. Alejandro Valverde (Movistar)
2. Luis Leon Sanchez (Astana) s.t.
3. Jakob Fuglsang (Astana)
4. Giovanni Visconti (Bahrain-Merida) +0:19
5. Van Avermaet (BMC) s.t.
6 Merhawi Kudus (Dimension Data)
7 Pello Bilbao (Astana)
8. Alexis Vuillermoz (AG2R)
9. Ben Hermans (Israel Cycling Academy)
10 Adam Yates (Mitchelton-Scott)Â
Gesamtwertung:
1. Alejandro Valverde (Movistar)
2. Luis Leon Sanchez (Astana) +0:04
3. Jakob Fuglsang (Astana) +0:06
4. Wout Poels (Sky) +0:29
5. Diego Rosa (Sky) s.t.)
(rsn) – Mit Gesamtrang neun und dem Sieg in der Nachwuchswertung bei der stark besetzten Valencia-Rundfahrt (2.1) kann Kilian Frankiny (BMC) auf einen gelungenen Saisonstart zurückblicken. "Ich bi
(rsn) - Zum Abschluss der 69. Valencia-Rundfahrt (2.1) sicherte sich Jürgen Roelandts die Schlussetappe über 135 Kilometer von Paterna nach Valencia und verwies im Dauerregen an der spanischen Südo
(rsn) - Auch nach einem harten Samstag bei der Valencia-Rundfahrt, bei der auf der Königsetappe zunächst zwei Stunden auf der Windkante leiden musste und anschließend noch in einen Massensturz verw
rsn) - Welche Rennen stehen heute auf dem Programm, wie sieht die Streckenführung aus und wer sind die Favoriten? Ab sofort gibt Ihnen radsport-news.com kurz und kompakt eine tägliche Vorschau auf d
rsn) - Welche Rennen stehen heute auf dem Programm, wie sieht die Streckenführung aus und wer sind die Favoriten? Ab sofort gibt Ihnen radsport-news.com kurz und kompakt eine tägliche Vorschau auf d
rsn) - Welche Rennen stehen heute auf dem Programm, wie sieht die Streckenführung aus und wer sind die Favoriten? Ab sofort gibt Ihnen radsport-news.com kurz und kompakt eine tägliche Vorschau auf d
rsn) - Welche Rennen stehen heute auf dem Programm, wie sieht die Streckenführung aus und wer sind die Favoriten? Ab sofort gibt Ihnen radsport-news.com kurz und kompakt eine tägliche Vorschau auf d
(rsn) . Nach einem turbulenten Winter 2016/2017, der mit einem späten Wechsel zu CCC Sprandi endete, scheint Jonas Koch nun in ruhigeren Fahrwassern gelandet zu sein. Nach einer gelungen Saisonvorber
(rsn) - Nach seinem verheerenden Sturz zum Auftakt der letztjährigen Sturz de France konnte Alejandro Valverde kein einziges Rennen mehr in der Saison 2017 bestreiten. Der Movistar-Kapitän hatte sic
(rsn) - Die Flandern-Rundfahrt bildet für Radsport-Fans gemeinsam mit Paris-Roubaix das Highlight der Klassikerwochen eines jeden Frühjahrs. Das belgische Monument, am 25. Mai 1913 erstmals ausgetra
(rsn) - Diese Szene gefiel Kasia Niewiadoma (Canyon – SRAM – zondacrypto) beim gestrigen Dwars door Vlaanderen (1.Pro) überhaupt nicht: Als Elisa Longo Borghini (UAE - ADQ) zu ihrem letztendlich
(rsn) - In unserem ständig aktualisierten Transferticker informieren wir Sie regelmäßig über Personalien aus der Welt des Radsports. Ob es sich um Teamwechsel, Vertragsverlängerungen oder Rücktr
(rsn) – Mit der Flandern-Rundfahrt (1.UWT) steht am Sonntag der Höhepunkt der flämischen Klassikerwochen an. Die 109. Ausgabe der “Ronde“ führt über 269 Kilometer Wochenende von Brügge nach
(rsn) – Ein paar Änderungen an der Strecke gibt es immer. Da macht auch die Flandern-Rundfahrt 2025 keine Ausnahme. Doch neben dem jährlichen Wechsel zwischen den Startorten Antwerpen und Brügge,
(rsn) - Remco Evenepoel (Soudal – Quick) wird am Start der diesjährigen Tour de Romandie stehen, wie die Organisatoren der am 29. April mit einem Prolog in Saint-Imier beginnenden Schweizer WorldTo
(rsn) – Wenn es am kommenden Sonntag bei der 22. Flandern-Rundfahrt der Frauen (1.WWT) auf der Zielgerade in Oudenaarde zum finalen Sprint einer kleineren Gruppe kommen sollte, könnte Marianne Vos
(rsn) - Nach ihrem ersten Rennblock, der mit Rang 37 bei der Trofeo Alfredo Binda (1.WWT) endete, nahm sich Antonia Niedermaier die Zeit, um mit RSN über ihren Saisoneinstieg, ihre veränderte Rolle
(rsn) - Alberto Bettiol (XDS – Astana) wird am Sonntag nicht zur Flandern-Rundfahrt antreten können. Wie der Italienische Meister auf der Website seines Teams erklärte, habe er sich eine Lungenent
(rsn) – Zum mittlerweile 22. Mal steht die Flandern-Rundfahrt der Frauen (1.WWT) im Programm. Rund um Oudenaarde müssen die Fahrerinnen aus 24 Teams insgesamt 168,9 Kilometer absolvieren, wobei zwÃ
(rsn) – Die Flandern-Rundfahrt der Frauen ist das älteste durchgängig ausgetragene unter den Monumenten im Frauen-Kalender – und nach der Trofeo Alfredo Binda sowie dem Flèche Wallonne und dem
(rsn) - Elisa Longo Borghini (UAE Team ADQ) ist bereit für die Titelverteidigung bei der am Sonntag anstehenden Flandern-Rundfahrt. Das bewies die Italienische Meisterin eindrucksvoll bei der 13. Aus