Vorschau 6. Sparkassen Münsterland Giro

Greipel, Kittel oder ein lachender Dritter?

Foto zu dem Text "Greipel, Kittel oder ein lachender Dritter?"
Sparkassen Münsterland Giro 2010 Foto: ROTH

02.10.2011  |  (rsn) - Zum Abschluss der nationalen Straßensaison treffen am 3. Oktober bei der 6. Auflage des Sparkassen Münsterland-Giro (Kat. 1.1) die derzeit besten deutschen Sprinter aufeinander. Am Start in Emsdetten stehen insgesamt 22 Mannschaften, darunter die beiden Erstdivisionäre Leopard-Trek und Katjuscha, eine hochklassig besetzte deutsche Nationalmannschaft, der deutsche Zweitdivisionär NetApp sowie sieben heimische Continental-Mannschaften.

Die Strecke: Die 6. Auflage des Münsterland Giro über 191 Kilometer wird diesmal in Emsdetten gestartet und führt in einer großen Schleife durch den Kreis Steinfurt. Insgesamt stehen sieben Bergwertungen im Programm. Doch angesichts von nur knapp 1.200 Höhenmetern werden es die Ausreißer schwer haben, den Sprinterteams davonzufahren. Das Finale wird auf drei Runden zu je 4,8 Kilometer durch die Altstadt in Münster ausgetragen. Das Ziel befindet sich am Hindenburgplatz.

Die Favoriten: Zuletzt haben beim Münsterland-Giro die Ausreißer die Sprinter als aussehen lassen. Im vergangenen Jahr setzte sich der Niederländer Joost Van Leijen (Vacansoleil-DCM) im Sprint eines Spitzenduos vor dem Fuldaer Dirk Müller (Nutrixxion) durch. 2010 gewann der Lette Aleksejs Saramotins (damals Cofidis) als Solist. Bester Deutscher war auch damals Müller auf Platz vier.

Für einen Heimsieg sollen nach zweijähriger Durststrecke diesmal die favorisierten deutschen Sprinter sorgen. Erwartet wird ein Duell zwischen André Greipel – Gewinner der Ausgabe von 2008 – und Marcel Kittel. Greipel steht mit einer stark besetzten deutschen Nationalmannschaft am Start, in der auch John Degenkolb gute Siegchancen hat. Kittel kann auf sein bewährtes Skil-Shimano-Team vertrauen, das ihn in dieser Saison bereits zu 14 Siegen geführt hat.

Zur Garde der aussichtsreichen deutschen Sprinter gehören auch Grischa Janorschke, Steffen Radochla und Sebastian Forke (alle Nutrixxion), Tino Thömel (NSP), der deutsche U23-Meister Fabian Schnaidt (Seven Stones), René Weissinger (Vorarlberg) und Eric Baumann (NetApp).

Aber auch der Belgier Kris Boeckmans (Topsport Vlaanderen), der Österreicher Daniel Schorn (NetApp) oder der Australier Stuart O`Grady (Leopard) verfügen über die Endschnelligkeit für ein Spitzenergebnis.

Für einen Ausreißercoup kommt das starke Leopard-Trek-Team mit Linus Gerdemann, Fabian Wegmann und Dominic Klemme in Frage oder auch Markus Eichler (NSP), Routinier Dirk Müller (Nutrixxion), U23-Europameister Julian Kern (Seven Stones), der Schweizer Andreas Dietziker (NetApp) und die Russen Mikhail Ignatiev und Vladimir Gusev (beide Katjuscha).


Die Teams: Leopard Trek, Katjuscha, Deutsche Nationalmannschaft, Skil-Shimano, NetApp, CCC Polsat, Topsport Vlaanderen, Atlas Personal, Cycling Jo Piels, Glud & Marstrand – LRO, Nutrixxion Sparkasse, Rabobank Continental, Seven Stones, Eddy Merckx – Indeland, Heizomat, NSP, Team Vorarlberg, Thüringer Energie Team, TT Raiko - Argon 18, Team Tyrol, Differdange
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