Titelverteidiger bei Zeitfahrmeisterschaften chancenlos

Bert Grabsch: "Mehr war nicht drin"

Foto zu dem Text "Bert Grabsch:
Bert Grabsch (HTC-Columbia) Foto: ROTH

26.06.2010  |  (rsn) – Nach drei Titeln in Folge ging Bert Grabsch bei den deutschen Zeitfahrmeisterschaften diesmal leer aus. Auf dem 34,5 Kilometer langen Rollerkurs von Sangerhausen war der Columbia- Routinier gegen seine beiden jüngeren Teamkollegen Tony Martin und Patrick Gretsch chancenlos. Auch der Berliner Jens Voigt (Saxo Bank) war noch schneller als der Titelverteidiger und sicherte sich den letzten freien Platz auf dem Podium.

„Ich bin natürlich nicht zufrieden“, so Grabsch am Freitagabend zu Radsport News. „Aber nach meiner Verletzung war leider nicht mehr drin. Drei Andere waren halt scheller als ich.“ Der 35-Jährige hatte sich bei einem unglücklichen Sturz vor dem Prolog des Critérium Dauphiné schmerzhafte Prellungen im Brustbereich zugezogen, die ihn schließlich zur Aufgabe zwangen und ihn noch bis vor wenigen Tagen plagten.

Für die in einer Woche in Rotterdam beginnende Tour de France, an der er zum sechsten Mal teilnehmen wird, ist Grabsch aber zuversichtlich. „Die Form ist gut, aber noch nicht super. Ich gehe aber davon aus, dass sie das bis zur Tour sein wird und dass ich dann das Team gut werde unterstützen können“, sagte er.

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