EFCL: Deutsche Fahrer überzeugten

Martens: "Am Ende war ich platt"

Foto zu dem Text "Martens:

Paul Martens (Rabobank) im Finale des Eschborn-Frankfurt City Loop

Foto: ROTH

02.05.2009  |  (rsn) - Team Milram beherrschte beim Eschborn-Frankfurt City Loop das Rennen und danach die Schlagzeilen. Aber im Trubel um Fabian Wegmanns Sieg - und Christian Knees' dritten Platz - ging unter, dass sich weitere deutsche Fahrer beim hessischen Frühjahrsklassiker von ihrer besten Seite gezeigt hatten.

Allen voran Paul Martens, der die Farben seines Rabobank-Teams in der entscheidenden, sieben Fahrer starken Ausreißergruppe bestens vertrat. Nachdem sich Wegmann und Titelverteidiger Karsten Kroon (Saxo Bank) auf der vorletzten Zielrunde aus der Gruppe abgesetzt hatten, versuchte der 25-jährige gebürtige Rostocker vergeblich, wieder den Zusammenschluss zu erzwingen. Im Sprint der Verfolger musste sich Martens dann Knees und dem Belgier Bert de waele (Landbouwkrediet) geschlagen geben.

"Schade, dass mir auf den letzten Metern die Kraft gefehlt hat", sagte ein erschöpfter Martens im Ziel zu Radsport News. "Aber das Rennen war so hart und ich war am Ende so platt, dass nicht mehr drin war. Mit dem fünften Platz bin ich zufrieden, auch wenn das Podium drin gewesen wäre. Milram war mit zwei Fahrern im Vorteil und haben den geschickt ausgenutzt. Als Fabian attackierte, wartete Knees dahinter ab und zog dann noch an mir vorbei."

Eine erstklassige Leistung zeigte auch Simon Geschke (Skil-Shimano). Der 23-jährige Neoprofi erreichte in der zweiten Verfolgergruppe 53 Sekunden hinter der Spitze das Ziel und wurde als bester Starter seines Teams Zehnter. Vier Plätze dahinter landete der gleichaltrige Mathias Belka (LKT Team Brandenburg) als bestplatzierter Fahrer einer Continetal-Mannschaft auf Rang 14.

Vor allem auf den Taunus-Schleifen zeigte sich ein alter Bekannter sehr aktiv. Patrik Sinkewitz (PSK-Whirlpool), der mit großen Ambitionen angetretene Sieger von 2007, kommentierte seinen 24. Platz zufrieden: "Ich habe gekämpft und alles gegeben, aber man kann leider nicht in jeder Gruppe dabei sein." Vor ihm fuhr sein Teamkollege Danilo Hondo, Henninger-Turm-Dritter von 2006, zeitgleich auf Rang 18.

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