Vorschau 1. Eschborn-Frankfurt City Loop

(Fast) alles neu beim Traditionsrennen

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Das Peloton bei der letzten Austragung des Eschborn-Frankfurt City Loop Vorgängers Rund um den Henninger Turm 2008 Foto: ROTH

01.05.2009  |  (rsn) – Mit dem Henninger-Turm-Nachfolger Eschborn-Frankfurt City Loop (Kat. 1.HC) findet am Tag der Arbeit das erste große Profirennen des Jahres auf deutschem Boden statt. Start- und Zielort sind - wie der Name - neu. Die Strecke ist jedoch gewohnt schwer. Auf die Fahrer aus 17 Mannschaften wartet definitiv ein hartes Stück Arbeit.

Die Strecke: Um 11:20 wird der hessische Frühjahrsklassiker in Eschborn gestartet. Von dort macht sich das Fahrerfeld auf den 190,8 Kilometer langen Weg durch den Taunus zum Ziel im Frankfurter Stadtteil Riedberg. Mit dem Feldberg steht nach 47 Kilometern die erste von insgesamt neun Bergwertungen auf dem Programm. Als letzter Anstieg muss 38 Kilometer vor dem Ziel der Mammolshainer bezwungen werden. Von dort geht es dann in Richtung in Ziel in Riedberg, wo noch dreimal ein 4,4 Kilometer langer Rundkurs zu befahren ist, ehe die Fahrer gegen 16:15 Uhr auf der knackig ansteigenden Zielgeraden in der Altenhöfer Allee den Síeg unter sich ausmachen.

Die Favoriten: Wie in den vergangenen Jahren auch wird es trotz veränderter Streckenführung zum Duell Ausreißer gegen Sprinter kommen. Können sich `die bergfesten Ausreißer bis zum Mammolshainer genügend Vorsprung erarbeiten, so könnte ihre Stunde schlagen. Zu den Favoriten zählen der Niederländer Karsten Kroon (Saxo Bank), der das Rennen im Vorjahr und 2004 gewann, sowie sein luxemburgischer Teamkollege Andy Schleck, der vergangenen Sonntag bei Lüttich-Bastogne-Lüttich triumphierte. Das Team Milram setzt mit Fabian Wegmann, Linus Gerdemann, Gerald Ciolek und Christian Knees ein starkes Quartett dagegen. Auch Patrik Sinkewitz (PSK Whirlpool), Sieger von 2007, möchte in die Entscheidung eingreifen.

Bei Rabobank ruhen die Hoffnungen auf Paul Martens und dem Spanier Juan Antonio Flecha, das Cervèlo TestTeam setzt auf den in den Ardennenklassikern so starken Australier Simon Gerrans. Für das Team Vorarlberg-Corratec könnte Andreas Dietziker eine Spitzenplatzierung herausfahren. Auch die Belgier Jelle Vanendert (Silence-Lotto) und Bert De Waele (Landbouwkrediet) zählen zum erweiterten Favoritenkreis.

Kommt es zu einer Sprintentscheidung, dürfen sich neben Ciolek Danilo Hondo (PSK Whirlpool), Sebastian Siedler (Vorarlberg-Corratec), Eric Baumann (Nutrixxion Sparkasse), der belgische Meister Jurgen Roelandts (Silence-Lotto) und der Brite Jeremy Hunt (Cervelo) berechtigte Hoffnungen auf den Sieg machen.

Die Teams: Saxo Bank, Milram, Raboank, Silence-Lotto, Cervelo, Vorarlberg-Corratec, Elk Haus, Landbouwkrediet, Topsport Vlaanderen, Skil-Shimano. Vacansoleil, CSF Group Navigare, PSK Whirlpool, Nutrixxion-Sparkassen, Kuota-Indeland, Heizomat-Mapei, LKT Brandenburg

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