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15.11.2005 | Der ProTour-Rat UPTC setzt den Organisatoren der drei großen Rundfahrten ein letztes Ultimatum: Beim gestrigen UPTC-Treffen in Brüssel forderte Präsident Vittorio Adorni die Veranstalter ASO (Tour), RCS (Giro) und Unibet (Vuelta) auf, bis zum Jahresende die Bedingungen der neuen Rennserie zu akzeptieren, um in den ProTour-Kalender 2006 aufgenommen zu werden.
Damit treiben die Auseinandersetzungen zwischen der ProTour und den drei Veranstaltern auf einen neuen Höhepunkt zu. Letztere weigern sich, formell der ProTour beizutreten, weil sie befürchten, dadurch die Kontrolle über ihre Rennen an den UPTC zu verlieren. Es geht um Geld, Macht und Prestige. Im vergangenen Jahr gab es bereits scharfe Dispute vor Beginn des Giro im Mai und im Juni/Juli, unmittelbar vor dem Tour-Start. Als schärfste Kritikerin der neuen Rennserie hat sich dabei immer wieder die ASO profiliert, deren Chef Patrice Clerc bei Gelegenheit die ProTour gerne eine virtuelle Veranstaltung nennt, wohl wissend, dass eine Tour de France auch außerhalb der ProTour-bestehen kann, eine ProTour ohne Tour de France aber einiges an sportlichem Wert verliert.
Trotzdem machte Adorni in Brüssel deutlich, dass der UPTC nicht mehr bereit sei, die störrische Haltung von ASO, RCS und Unibet länger hinzunehmen. Man werde nicht weiter verhandeln und es gäbe nur zwei Möglichkeiten: Entweder akzeptierten die Organisatoren die Bedingungen oder sie würden aus der ProTour-Rennserie ausgeschlossen werden.
Allerdings befinden sich besonders ASO und RCS in einer komfortablen Situation. Die ASO etwa besitzt nicht nur die Reche am größten Radrennen der Welt, sondern darüber hinaus auch noch an Paris-Nizza, Paris-Roubaix und Lüttich-Bastogne-Lüttich. RCS gehört der Giro sowie Tirreno-Adriatico, Mailand-San Remo und die Lombardei-Rundfahrt.
Eine ProTour ohne diese Rennen wäre dann allerdings eine virtuelle Veranstaltung.
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