Patrik Sinkewitz: D-Tour-Tagebuch

Alles geben und das Beste hoffen!

Von Patrik Sinkewitz

22.08.2005  |  Patrik Sinkewitz gewann 2004 die Deutschland Tour. In diesem Jahr schreibt der 24 jährige Quick.Step-Star aus Künzell bei Fulda Tagebuch auf Radsport aktiv.

Hallo Freunde,

Das Wetter bei dieser Deutschland-Tour ist der reine Wahnsinn. Auch gestern regnete es ununterbrochen. Irgendwann hilft da auch die Spezialkleidung nicht mehr. Nässe und Kälte ziehen in den Körper und machen das Fahren zur Qual.

Ich hatte mir ja einiges für die Etappe vorgenommen, aber meine Erkältung und die schlimmen äußeren Bedingungen hatten mich so geschwächt, dass einfach nicht mehr drin war als der 26. Platz.

Am Ziel oben auf dem eingeregneten und vom Nebel eingehüllten Feldberg hieß es dann nur noch: so schnell wie möglich in den Teambus und ab ins Hotel.

Heute steht das Einzelzeitfahren von Ludwigshafen nach Weinheim auf dem Programm. Ich werde auf diesen 31 Kilometern nochmals alles geben. Immerhin soll es heute trocken bleiben und vielleicht lässt sich sogar mal die Sonne blicken.

Ich bin zwar kein Zeitfahrspezialist, aber ich mich nach dem heutigen Tag in der Gesamtwertung unter den besten Zehn finden würde, wäre das eine schöne Sache. Mit Taktik ist heute nicht viel, es heißt einfach: alles geben und auf eine gute Platzierung hoffen.

Man wird ja bescheiden: Es wäre schön, wenn wir auch morgen noch vom Regen verschont blieben. Das wäre nicht nur uns Fahrern, sondern auch für den Veranstaltern und den Zuschauer bei dieser verregneten Deutschland-Tour zu wünschen.

Euer

Patrik Sinkewitz

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