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13.05.2019 | (rsn) - 115 Tage hat es gedauert, doch pünktlich zum Auftakt seiner liebsten einwöchigen Rundfahrt hat Peter Sagan (Bora - hansgrohe) in Sacramento seine Durststrecke in Sachen Siege beendete. Der Slowakische Meister setzte sich am Ende der 143 Kilometer langen, völlig flachen Auftaktetappe im Massensprint vor dem an diesem Sonntag 30 Jahre alt gewordenen US-Amerikaner Travis McCabe (Nationalteam) durch. Dritter wurde der Heidelberger Max Walscheid (Sunweb).
"Kein Zweifel: Das war heute ein schöner Sieg für mich und das gesamte Team", gab Sagan zu, dass dieser Erfolg am Ende eines durchwachsenen Frühjahrs für ihn viel bedeutete. "Es ist ein schönes Gefühl, eines meiner Lieblingsrennen mit einem Sieg zu beginnen." Für den dreimaligen Weltmeister war es sein bereits 17. Tageserfolg in Kalifornien, wo er seit 2010 jedes Jahr am Start stand und einzig 2018 keine Etappe gewinnen konnte.
Mit dem Sprintsieg in Sacramento sorgte Sagan auch für den zweiten Teil eines perfekten Tages für sein Team Bora - hansgrohe. "Pascal Ackermann hat den Sprint beim Giro dominiert und jetzt haben wir den Doppelschlag geschafft", freute sich der 29-Jährige, der sich bei seinen Mannschaftskollegen auch für deren Arbeit bedankte: "Sie haben mich für den Sprint perfekt in Position gefahren", meinte er.
Das sagen zwar viele Sprinter nach einem Sieg, doch in Sacramento war es an diesem Sonntag besonders wichtig, weit vorne zu sitzen, als es auf die lange Zielgerade ging. Denn bei Höchstgeschwindigkeit zerriss das Hauptfeld kurz vor der Eröffnung des Sprints hinter den ersten zehn Mann, so dass all diejenigen, die weiter hinten platziert waren, keine Chance mehr auf den Sieg hatten - so auch John Degenkolb (Trek - Segafredo) und Phil Bauhaus (Bahrain - Merida), die letztlich Siebter und Achter wurden, als Führende des zweiten Teils des Feldes.
So lief das Rennen:
Gleich nach dem Startschuss hatte sich eine vierköpfige Ausreißergruppe gebildet, der unter anderem Michael Schär (CCC angehörte) und die eine Minute Vorsprung herausfuhr. Richtig weit ließ das Peloton das Quartett über den gesamten Tag rund um die kalifornische Hauptstadt und entlang des Sacramento River aber nicht weg. Am Ende verblieb Charles Planet (Novo Nordisk) als letzter Ausreißer bis ins Finale hinein an der Spitze.
Der Franzose, der schon bei seinem ersten WorldTour-Auftritt des Jahres bei der UAE Tour im Februar in viele Ausreißergruppen gesprungen war, zog sein Solo noch bis 19,5 Kilometer vor dem Ziel durch, wurde dann aber von dem durch unterschiedliche Teams - viel aber durch Bora - hansgrohe und Deceuninck - Quick-Step - angeführten Hauptfeld eingeholt.
Pedersen, Großschartner und Bennett holen Bonussekunden
Zurück in Sacramento bereitete sich das Hauptfeld auf dem dortigen Innenstadt-Rundkurs ums Capitol bei hoher Geschwindigkeit auf die erwartete Sprint-Ankunft vor. Kurz vor der ersten Zielpassage schob sich das Team Jumbo - Visma im Feld nach vorne und lancierte seinen Kapitän George Bennett für den zweiten Zwischensprint des Tages. Der Neuseeländer, der die Kalifornien-Rundfahrt 2017 gewann, sicherte sich dort eine Bonifikationssekunde, drei gingen an Mads Pedersen (Trek - Segafredo) und zwei an den Österreicher Felix Großschartner (Bora - hansgrohe).
Nach dem kurzen Zwischenspurt übernahmen die Sprinterteams wieder das Zepter im Hauptfeld und sorgten dafür, dass es auf den zwei Schlussrunden zu keiner ernsthaften Attacke mehr kommen konnte. Erst Katusha - Alpecin, dann Sunweb und schließlich auf dem Schlusskilometer Deceuninck - Quick-Step führten das Peloton mit ihren Sprintzügen an, bevor es um die letzte Kurve ging.
Feld reißt kurz vor der Sprinteröffnung
In der Beschleunigung auf der langen Zielgeraden ließ an etwa zwölfter Stelle ein Quick-Step-Fahrer eine Lücke aufgehen, die unter anderem John Degenkolb (Trek - Segafredo) und Phil Bauhaus (Bahrain - Merida) ins Hintertreffen brachte. Denn Degenkolbs Helfer konnten die Lücke bei Höchstgeschwindigkeit nicht mehr schließen, so dass der Tagessieg nur noch unter einigen wenigen Sprintern ausgefochten wurde und die beiden Deutschen nur noch um Rang sieben spurteten.
An der Spitze forcierte Ineos den Sprint mit Owain Doull, dessen Hinterrad sich Sagan schnappte, um von dort zum Sieg zu spurten. Neben ihm beeindruckte der 30-jährige McCabe, der in Kalifornien für das US-Nationalteam fährt, sonst aber für den US-amerikanischen Continental-Rennstall Floyd's Pro Cycling von Floyd Landis unterwegs ist. McCabe musste sich nur knapp geschlagen geben, während sich Walscheid erst auf den letzten Metern zwischen Michael Morkov (Deceuninck - Quick-Step) und Kristoffer Halvorsen (Ineos) auf Rang drei vorschieben konnte.
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