Rund um Düren: Jägeler siegt vor Mandrysch

P&S Metalltechnik in der Bundesliga auch ohne Walsleben top

Von Christoph Adamietz

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Freude bei P&S Metalltechnik: Sieger Robert Jägeler (re.) und der Tageszweite John Mandrysch | Foto: Paddags / P&S Metalltechnik

07.04.2019  |  (rsn) – Auch ohne den letztjährigen Gesamtsieger Philipp Walsleben läuft es in der Rad-Bundesliga für das Team P&S Metalltechnik rund. Zum Auftakt der nationalen Rennserie feierte der seit dieser Saison mit einer Kontinental-Lizenz ausgestattete Rennstall aus Thüringen bei Rund um Düren einen Doppelerfolg.

Robert Jägeler setzte sich nach anspruchsvollen 152 Kilometern, die drei schweren Eifelschleifen beinhalteten, in Kreuzau im Sprint vor seinem Teamkollegen John Mandrysch durch. Rang drei ging an Mika Heming (Dauner), gefolgt von dessen Teamkollegen Sven Thurau sowie von Joshua Huppertz von Lotto – Kern Haus.

“Natürlich haben wir mit diesem Ergebnis nicht gerechnet, aber schon etwas darauf gehofft. Mit dem Endstand sind wir natürlich super happy. Wir hatten heute auch das Glück auf unserer Seite, aber das haben wir uns hart erarbeitet“, erklärte Lars Wackernagel, Sportlicher Leiter von P&S Metalltechnik, gegenüber radsport-news.com.

Nach einem ruhigen Beginn ging die Post erst auf der letzten der drei Eifel-Runden ab, als sich eine 17 Fahrer starke Spitzengruppe vom Feld lösen konnte. Bereits waren Wackernagels Fahrer hellwach: Mandrysch, Jonathan Dinkler, Immanuel Stark und Tobias Nolde schafften den Sprung nach vorn. Im Feld zeigte sich Heizomat – Rad net für die Nachführarbeit verantwortlich und schloss auf dem abschließenden Rundkurs von Kreuzau die Lücke.

So kam es zum Sprint, den P&S Metalltechnik mit Mandrysch und Jägeler auf den Positionen eins und zwei eröffnete. “Wir hatten für das Rennen einen ganz klaren Plan. Wir wollten einen Sprint haben und dort einen Zug bilden. Die Umsetzung war perfekt“, freute sich Wackernagel.

Mit dem Doppelerfolg sicherte sich P&S Metalltechnik auch den Sieg in der Tagesmannschaftswertung und ist somit in der Pole-Position im Kampf um einen Startplatz für die Deutschland Tour. Da noch nicht sicher ist, ob ein Ausrichter für die Deutschen Bergmeisterschaften, den geplanten zweiten Lauf der Rennserie, gefunden werden kann, stehen im Qualifikationszeitraum nur noch die Erzgebirgsrundfahrt und das Einzelzeitfahren im Rahmen der Deutschen Meisterschaften auf dem Programm.

“Das war für uns ein richtig guter Start. Die Erzgebirgsrundfahrt sollte uns auch liegen. Jetzt heißt es konzentriert bleiben und den Flow mitnehmen“, schloss Wackernagel.

Tageswertung:
1. Robert Jägeler (P&S Metalltechnik)
2. John Mandrysch (P&S Metalltechnik) s.t.
3. Mika Heming (Dauner)
4. Sven Thurau (Dauner)
5. Joshua Huppertz (Lotto - Kern Haus)

Gesamtwertung:
1. Robert Jägeler (P&S Metalltechnik)
2. John Mandrysch (P&S Metalltechnik)
3. Mika Heming (Dauner)
4. Sven Thurau (Dauner)
5. Joshua Huppertz (Lotto - Kern Haus)

 

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