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Sütterlins Team erneut Sechster im WM-Zeitfahren

Movistar: Schnell im Rhythmus, aber zu früh schon reduziert

Foto zu dem Text "Movistar: Schnell im Rhythmus, aber zu früh schon reduziert"
Movistar wurde Sechster im WM-Teamzeitfahren von Innsbruck. | Foto: Cor Vos

24.09.2018  |  (rsn) - Im Ziel des WM-Teamzeitfahrens von Innsbruck klatschte sich Jasha Sütterlin zufrieden mit seinen Mannschaftskollegen ab. 1:08:58 Minuten hatte Movistar für den 62,8 Kilometer langen Parcours benötigt, was zu diesem Zeitpunkt Bestzeit bedeutete. Doch lange konnte sich der Freiburger nicht über Platz eins freuen, denn das unmittelbar hinter Movistar gestartete Mitchelton-Scott-Team unterbot die Marke um deutliche 35 Sekunden.

Doch da waren die drei besten Mannschaften Quick-Step Floors, Sunweb und BMC noch unterwegs. Letztlich wurde es für Sütterlin, Marc Soler, Nelson Oliveira, Imanol Erviti, Winner Anacona und Andrey Amador der sechste Platz, 1:32 Minuten hinter dem neuen Weltmeister Quick-Step Floors und erneut ein deutliches Stück von den erhofften Medaillenrängen entfernt. Auf derselben Position hatte Movistar übrigens bereits 2016 und 2017 die damaligen WM-Teamzeitfahren beendet.

"Wir hatten schnell unseren Rhythmus gefunden. Unser Ziel war, mit allen über den Berg zu kommen. Was nicht geklappt hat. Nach der Hälfte des Berges waren wir nur noch zu viert“, erklärte Sütterlin im Ziel radsport-news.com, warum es in Tirol nicht zur zweiten WM-Medaille nach 2015 (Bronze in Richmond) langte. Zu früh hatte Movistar die maximale "Ausfallquote" erreicht, denn die Zeit im Ziel wurde nach dem vierten Fahrer genommen.

Dagegen spielte es nach Sütterlins Worten keine große Rolle, dass der 25-Jährige dem Tempo seiner Teamkollegen im oberen Teil  der 4,6 Kilometer langen Steigung nach Axams nicht folgen konnte. "Weil ich nicht der beste Kletterer bin, mussten die anderen etwas rausnehmen, damit ich mit rüberkomme. Das war aber nicht so viel", berichtete der Allrounder. "Als wir oben waren, sind wir Vollgas ins Ziel".

Doch zu diesem Zeitpunkt war der Kampf um die Medaillen praktisch schon entschieden.

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