Auf dem Weg zum ersten Velothon, Teil 5

Stephans Tips: die Periodisierung des Trainings

Von Stephan Leuendorff

Foto zu dem Text "Stephans Tips: die Periodisierung des Trainings"
Stephan und Anja Leuendorff sind passionierte Tri- und Duathleten. | Foto: Stephan Leuendorff

27.04.2016  |  Stephan Leuendorff und seine Frau Anja werden in diesem Jahr beim Velothon in ihrer Heimatstadt Berlin an den Start gehen, und auf dem Weg zum großen Jedermann-Radrennen am 19. Juni viele Neulinge begleiten. Deshalb hat Stephan auf seiner Website slowtwitch.de und seinem YouTube-Kanal sowie hier auf radsport-aktiv.de eine Serie gestartet, die alle zehn Tage fortgesetzt wird und die Neulingen als Ratgeber auf dem Weg zum ersten Velothon dienen soll. Viel Spaß!

Hallo zum 5. Teil meines kleinen Ratgebers auf dem Weg zum Velothon: ein kurzer Überblick, wie ihr euer Training aufbauen solltet. Wir gehen quasi  vom Renntag an rückwärts und machen einen Plan, der etwa acht bis zwölf Wochen vor dem Event startet.

Je nachdem, wie viel Zeit ihr zur Verfügung habt und was ihr bereit seid zu investieren - und natürlich, über welche Strecke es geht. Weil das alles sehr variiert, ist es mir jetzt weniger wichtig, euch zu erklären, wie jeder einzelne Tag aussehen sollte, als vielmehr, euch das Prinzip an sich näherzubringen. Dazu eine simple Grafik:

Grafik

Jeder Balken stellt eine Woche dar, doch die Balken sind nicht in erster Linie als wöchentliche Stunden- oder gar Kilometerumfänge zu lesen. Es geht hier um die Trainingslast, also die Anstrengung, die Ihr eurem Körper zumutet. Drei Stunden locker zu fahren kann weniger Last bedeuten als zum Beispiel ein zweistündiges Intervall-Training - und 30 Kilometer am Berg dauern länger als 30 Kilometer im Flachland.

Ganz lange rede ich über dieses Thema hier in einem Vortrag:

JEDERMANN-RENNEN DIESE WOCHE
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