Teil 2: Bekleidung

Stephans Tips: Auf dem Weg zum ersten Velothon

Von Stephan Leuendorff

Foto zu dem Text "Stephans Tips: Auf dem Weg zum ersten Velothon"
Stephan und Anja Leuendorff sind passionierte Tri- und Duathleten. | Foto: Stephan Leuendorff

29.03.2016  |  Stephan Leuendorff und seine Frau Anja, die sich auf dem Rad kennengelernt haben, werden in diesem Jahr beim Velothon in ihrer Heimatstadt Berlin an den Start gehen, und auf dem Weg zum großen Jedemann-Radrennen am 19. Juni möglichst viele Neulinge begleiten.
Deshalb hat Stephan auf seiner Website
slowtwitch.de und seinem YouTube-Kanal sowie hier auf radsport-aktiv.de eine Serie gestartet, die alle zehn Tage fortgesetzt wird, und Neulingen als Ratgeber auf dem Weg zum ersten Velothon dienen soll. Viel Spaß!

Im ersten Teil unserer Serie gab es einen kurzen Überblick und die ersten Tipps für das Training auf dem Weg zu eurem ersten Velothon. Heute geht es um die richtige Bekleidung.

Basics für "Obenrum":
Wir fangen mal unten an - und damit meine ich die unterste Schicht. Es empfiehlt sich generell in Schichten zu arbeiten. Ganz unten ist der sogenannte “Baselayer“, die Schicht, die direkt auf der Haut getragen wird, und den Schweiß aufnimmt sowie abtransportiert. In der Regel ist das ein ärmelloses Shirt.

Darüber kommt im Sommer das eigentliche Trikot. Im Winter und in der “Übergangszeit” ist das Trikot "Midlayer", und es kommt noch ein “Outerlayer” hinzu: Eine Schicht, die Wind- und Wasser-abweisend ist, je nach Wetter in Form einer Jacke oder Weste.

Ich empfehle, immer eine Weste dabei zu haben, wenn es beim Start am Morgen noch frisch ist, oder damit man beim Kaffee-Stop nicht auskühlt. Auch oben am Berg sollte man sich die Zeit nehmen, die Windweste überzuwerfen. Es kann auf der folgenden Abfahrt schnell sehr kalt werden, denn ihr habt habt ja auf dem Weg nach oben ordentlich geschwitzt.

Die Hose:
Hier gilt es, ein Modell zu finden, das gut passt - sowohl von der Größe her, als auch vom Sitzpolster. Die können nämlich ganz schön unterschiedlich sein: Wer länger fährt, sagen wir über vier Stunden, braucht ein dickeres als ein "Sprinter", der selten mehr als zwei Stunden auf dem Rad sitzt.

Was ihr sicher schon wisst: Unter der Radhose wird keine Unterhose getragen. Schaut nicht nicht nur bescheiden aus, sondern scheuert auch ziemlich.

Armlinge, Beinlinge:
Zusätzlich können Beinlinge unten rum, genauso wie Armlinge obenrum, gute Dienste leisten, wenn man früh losfährt und es später wärmer wird. Die lassen sich nämlich ganz einfach ausziehen, und wie die Windweste leicht in den Trikottaschen verstauen.

Über Stephan Leuendorff:
Der 42-jährige Stephan ist seit dem Tour-de-France-Start 1987 in Berlin großer Radsport-Fan. Er fuhr auf der Bahn, der Straße und im Gelände, bastelte zwischenzeitlich an einer Karriere als Speedskater, und ist heute passionierter Triathlet mit dem Ziel, irgendwann mal auf Hawaii zu starten.

Stephans Bekleidungs-Tipps im Video:

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