--> -->
22.05.2016 | (rsn) – Raphael Freienstein vom Kuota-Lotto-Team hat am Sonntag die 37. Erzgebirgsrundfahrt für sich entschieden. Der 25-jährige setzte sich im zweiten Wettbewerb der lila Logistik Rad-Bundesliga nach 160 anspruchsvollen Kilometern durch das Erzgebirge in Chemnitz-Einsiedel als Solist mit 51 Sekunden Vorsprung auf Jan Tschernoster (rad-net Rose) und sogar 1:55 Minuten auf Marcel Fischer (Racing Students) durch.
"Ein echt schönes Gefühl, ein solch schweres Bundesligarennen als Solist zu gewinnen. Ich freue mich riesig", sagte Freienstein, der zuletzt schon beim Fléche du Sud erfolgreich war, nach seinem Coup. Sein Teamchef Florian Monreal ergänzte gegenüber radsport-news.com: "Die Erzgebirgsrundfahrt ist ein ehrliches Rennen, der stärkste Fahrer gewinnt, und das war heute Raphael."
Dabei war Freienstein ursprünglich gar nicht für das Bundesligarennen vorgesehen, sondern sollte in Frankreich beim UCI-Rennen GP la Somme (1.1) antreten. "Wir haben dann aber kurzfristig getauscht, um Raphael in Chemnitz am Start zu haben", verriet Monreal. Ein Schachzug, der aufging. Kuota-Lotto gewann auch die Team-Tageswertung und baute damit seine Führung in der Gesamtwertung aus. "Ein super Tag für uns", freute sich Monreal.
Fischer, der die vergangenen beiden Austragungen der Erzgebirgsrundfahrt hatte gewinnen können, verteidigte als Dritter immerhin seine Spitzenposition in der Bundesliga-Einzelwertung. "Ich bin hin und hergerissen, ob ich zufrieden bin mit dem Ergebnis", so der 28-Jährige zu radsport-news.com. Fischer hatte die entscheidende Ausreißergruppe verpasst und eine Aufholjagd auf den letzten 40 Kilometern gestartet - die brachte ihn aber nur noch auf Rang drei.
Der Sieger von Cadolzburg baute allerdings mit nun 370 Punkten seinen Vorsprung gegenüber dem Zweitplatzierten Joshua Huppertz (Kuota Lotto/279) aus. Dessen Teamkollege Freienstein konnte sich mit jetzt 210 Punkten auf den vierten Platz verbessern, sechs Zähler hinter Willi Willwohl (LKT Team Brandenburg/216).
Schon nach 40 Kilometern hatte sich eine acht Fahrer starke Spitzengruppe um Freienstein und Tschernoster - aber ohne Fischer gebildet, die sich einen großen Vorsprung herausfahren konnte. An der dritten Bergwertung des Tages nach 84 Kilometern reduzierte Freienstein die Gruppe auf vier Fahrer - nur noch Tschernoster, Laurin Winter (Heizomat) und Jonas Tenbruck (Racing Students) konnten folgen.
"Wir hatten mit Jonas Tenbruck einen Mann dabei, der aufs Podium hätte fahren können. Dass die Gruppe aber über vier Minuten an Vorsprung bekam, damit hätte ich nicht gerechnet", erklärte Fischer, der an der Himmelsleiter 40 Kilometer vor dem Ziel aus dem Feld heraus den Ausreißern hinterher fuhr.
An jener Himmelsleiter fielen an der Spitze dann Winter und Tenbruck zurück und Freienstein und Tschernoster gingen gemeinsam in den letzten Anstieg 16 Kilometer vor dem Ziel. An diesem schüttelte der Kuota-Lotto-Profi seinen letzten Begleiter ab und feierte einen souveränen Soloerfolg.
Fischer indes holte nach und nach die Mitglieder der ursprünglichen Spitzengruppe auf, doch die Lücke zu Freienstein und Tschernoster konnte er nicht mehr schließen.
Endergebnis:
1. Raphael Freienstein (Kuota-Lotto)
2. Jan Tschernoster (rad-net Rose) 0.51
3. Marcel Fischer (Racing Students) +1:55
4. Timon Loderer (Rad Union Wangen s.t.
5. Immanuel Stark (BL Team Sachsen) +2:01
Gesamt-Einzelwertung Bundesliga:
1. Marcel Fischer (Racing Students) 370
2. Joshua Huppertz (Kuota Lotto) 279
3. Willi Willwohl (Lkt Team Brandenburg) 210
(rsn) - In der Bundesliga stand das Team Rad-Net Rose in dieser Saison im Schatten der Überflieger von Lotto-Kern Haus. Doch Sportdirektor Ralf Grabsch blickt trotzdem überwiegend positiv auf die Sa
(rsn) - Die Rad-Bundesliga fristet in Deutschland eher ein Schattendasein. In den Medien kommt sie kaum vor und der Zuschauerzuspruch an den Strecken lässt oft zu wünschen übrig. Auch die Fahrer ha
(rsn) – Das Bundesliga-Team Herrmann kann auf eine erfolgreiche Debütsaison zurückblicken. Im U23-Straßenrennen der Deutschen Meisterschaften fuhren Simon Laib und Florian Nowak die Plätze zwei
(rsn) - Durch seinen Sieg zum Abschluss der Rad-Bundesliga am Bilster Berg hat sich Raphael Freienstein (Lotto-Kern Haus) noch die Gesamtwertung der nationalen Rennserie gesichert. Dabei setzte sich d
(rsn) – Mit einem Herzschlagfinale endete am Samstag die Rad-Bundesliga. Raphael Freienstein (Lotto-Kern Haus) gewann den letzten Lauf der nationalen Rennserie am Bilster Berg und verdrängte seine
(rsn) – Dass das Team Lotto-Kern Haus in der sich dem Ende entgegen neigenden Saison die dominierende Kraft auf nationaler Ebene war und ist, zeigt ein Blick auf die Zwischenstände vor dem letzten
(rsn) - Im dritten Anlauf ist das Team Lotto-Kern Haus Deutscher Meister im Mannschaftszeitfahren geworden. Nachdem der Koblenzer Rennstall sich bei den beiden letzten Austragungen jeweils Rad net Ros
(rsn) - Joshua Huppertz (Lotto-Kern Haus) hat sich bei der Sauerland-Rundfahrt die Führung in der Gesamtwertung der Rad-Bundesliga von seinem Teamkollegen Raphael Freienstein zurück geholt. Huppert
(rsn) - Raphael Freienstein (Lotto-Kern Haus) ist am Samstag Deutscher Bergmeister geworden und hat zugleich durch den Sieg im sechsten Lauf der Rad-Bundesliga die Gesamtführung von seinem Teamkolleg
(rsn) - Einen Tag, nachdem er die Führung in der Rad-Bundesliga übernommen hat, konnte Joshua Huppertz (Lotto-Kern Haus) seine Spitzenposition in der Gesamtwertung ausbauen. Beim Klassiker Cottbus-G
(rsn) - Im Rahmen des U23-Zeitfahrens findet am Freitag bei der Straßen-DM in Chemnitz auch der nächste Lauf der Rad-Bundesliga statt. Daran können alle Bundesliga-Starter teilnehmen, so dass etwa
(rsn) - Im Rahmen des U23-Zeitfahrens findet am Freitag bei der Straßen-DM in Chemnitz auch der nächste Lauf der Rad-Bundesliga statt. Daran können alle Bundesliga-Starter teilnehmen, so dass etwa
(rsn) - Die Flandern-Rundfahrt bildet für Radsport-Fans gemeinsam mit Paris-Roubaix das Highlight der Klassikerwochen eines jeden Frühjahrs. Das belgische Monument, am 25. Mai 1913 erstmals ausgetra
(rsn) - Diese Szene gefiel Kasia Niewiadoma (Canyon – SRAM – zondacrypto) beim gestrigen Dwars door Vlaanderen (1.Pro) überhaupt nicht: Als Elisa Longo Borghini (UAE - ADQ) zu ihrem letztendlich
(rsn) - In unserem ständig aktualisierten Transferticker informieren wir Sie regelmäßig über Personalien aus der Welt des Radsports. Ob es sich um Teamwechsel, Vertragsverlängerungen oder Rücktr
(rsn) – Mit der Flandern-Rundfahrt (1.UWT) steht am Sonntag der Höhepunkt der flämischen Klassikerwochen an. Die 109. Ausgabe der “Ronde“ führt über 269 Kilometer Wochenende von Brügge nach
(rsn) – Ein paar Änderungen an der Strecke gibt es immer. Da macht auch die Flandern-Rundfahrt 2025 keine Ausnahme. Doch neben dem jährlichen Wechsel zwischen den Startorten Antwerpen und Brügge,
(rsn) - Remco Evenepoel (Soudal – Quick) wird am Start der diesjährigen Tour de Romandie stehen, wie die Organisatoren der am 29. April mit einem Prolog in Saint-Imier beginnenden Schweizer WorldTo
(rsn) – Wenn es am kommenden Sonntag bei der 22. Flandern-Rundfahrt der Frauen (1.WWT) auf der Zielgerade in Oudenaarde zum finalen Sprint einer kleineren Gruppe kommen sollte, könnte Marianne Vos
(rsn) - Nach ihrem ersten Rennblock, der mit Rang 37 bei der Trofeo Alfredo Binda (1.WWT) endete, nahm sich Antonia Niedermaier die Zeit, um mit RSN über ihren Saisoneinstieg, ihre veränderte Rolle
(rsn) - Alberto Bettiol (XDS – Astana) wird am Sonntag nicht zur Flandern-Rundfahrt antreten können. Wie der Italienische Meister auf der Website seines Teams erklärte, habe er sich eine Lungenent
(rsn) – Zum mittlerweile 22. Mal steht die Flandern-Rundfahrt der Frauen (1.WWT) im Programm. Rund um Oudenaarde müssen die Fahrerinnen aus 24 Teams insgesamt 168,9 Kilometer absolvieren, wobei zwÃ
(rsn) – Die Flandern-Rundfahrt der Frauen ist das älteste durchgängig ausgetragene unter den Monumenten im Frauen-Kalender – und nach der Trofeo Alfredo Binda sowie dem Flèche Wallonne und dem
(rsn) - Elisa Longo Borghini (UAE Team ADQ) ist bereit für die Titelverteidigung bei der am Sonntag anstehenden Flandern-Rundfahrt. Das bewies die Italienische Meisterin eindrucksvoll bei der 13. Aus