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06.02.2016 | (rsn) - Das ist mal ein Geburtstaggeschenk: Roger Kluge aus Berlin steht nach einem starken Winter vor seiner dritten Olympia-Teilnahme auf der Bahn. In der kommenden Woche will Bahn-Bundestrainer Sven Meyer auch sein Quintett für die WM in London und Rio 2016 benennen.
IAM-Profi Roger Kluge soll den Bund Deutscher Radfahrer (BDR) bei den Weltmeisterschaften Anfang März in London und bei den Olympischen Spielen in Rio im Bahn-Mehrkampf Omnium vertreten. Einen entsprechenden Nominierungsvorschlag will Bundestrainer Sven Meyer vorlegen. „Er ist mein Kandidat Nummer eins. Die Ergebnisse und sein Auftreten in dieser Saison sprechen klar für ihn“, erklärte Meyer am Freitag.
Kluge hatte beim Weltcup in Kolumbien den zweiten Platz belegt und auch bei den Deutschen Meisterschaften seinen Konkurrenten das Nachsehen gegeben. Ex-Europameister Lucas Liß aus Unna belegte beim Weltcup in Neuseeland Platz acht, Maximilian Beyer aus Berlin wurde beim Weltcup in Hongkong Elfter. „Kluge war diesen Winter eine Klasse besser“, begründete Meyer im Trainingslager auf Mallorca seine Wahl.
Für Kluge, der für das Schweizer Straßen-Team IAM fährt, wäre Rio die dritte Olympia-Teilnahme auf der Bahn. 2008 hatte er in Peking überraschend Silber im Punktefahren gewonnen. Bei der Omnium-Premiere 2012 in London verpasste er als Vierter knapp seine zweite Medaille. „Rio war das Ziel, dafür habe ich viel gemacht. Jetzt möchte ich mein Ergebnis von London verbessern“, sagte Kluge, der am Dienstag bei den Berliner Sixdays mit Platz zwei ebenfalls sein Potenzial demonstriert hatte. Bis zur WM will sich Kluge, der am gestrigen Freitag 30 Jahre alt wurde, aber zunächst auf die ersten Frühjahrs-Klassiker konzentrieren.
In der kommenden Woche will Meyer auch die Auswahl für die Mannschaftsverfolgung treffen und dazu seine achtköpfige Mannschaft auf fünf Fahrer reduzieren, die Anfang März zur WM reisen. „Das wird eine sehr schwierige und enge Entscheidung. Neben der aktuellen Leistung geht es vor allem um das Potenzial, weil wir bei den Olympischen Spielen eine außergewöhnliche Leistung abrufen wollen“, sagte Meyer. Da bis Rio keine Bahn-Wettbewerbe mehr anstehen, hält er es für sehr wahrscheinlich, dass das London-Quintett auch nach Brasilien reisen wird.
Als einziger Fahrer darf sich momentan Domenic Weinstein seines Startplatzes sicher sein. Der 21-Jährige aus Villingen verbesserte in dieser Saison den Uralt-Rekord von Robert Bartko in der Einerverfolgung, gewann einen Weltcup und war Lokomotive des wiedererstarkten Vierers. „Safe ist niemand, aber Domenic hat sich ganz klar in den Vordergrund gefahren“, sagte Meyer. Um die vier weiteren Plätze streiten Nils Schomber (Neuss), Kersten Thiele (Sinsheim), Leon Rohde (Wedel), Leif Lampater (Rosenheim), Henning Bommel, Theo Reinhardt und Maximilian Beyer (alle Berlin).
Nach der Rückkehr von der spanischen Ferieninsel nimmt die Mannschaft in der kommenden Woche in Frankfurt (Oder) die WM-Vorbereitung auf. Dort will sich Meyer ein letztes Bild über die Form seiner Kandidaten machen. Bis zum 15. Februar soll sein Nominierungsvorschlag vorliegen, über den formell noch das BDR-Präsidium befinden muss. Die Nominierung der Bahnfahrer für die Spiele in Rio erfolgt durch den Deutschen Olympischen Sportbund in der ersten Runde am 31. Mai.
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