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22.01.2014 | (rsn) – Der lebenslang gesperrte Danilo Di Luca hat behauptet, dass 90 Prozent der 200 Giro-Starter gedopt gewesen seien. In einem Interview mit dem italienischen Privatfernsehen, das in der Sendung Le Iene am heutigen Mittwochabend ausgestrahlt wird und aus dem die Gazzetta dello Sport zitierte, erklärte der mittlerweile 38-jährige Italiener, der wegen fortgesetzten Dopings nicht mehr in den Radsport zurückkehren darf, dass es unmöglich sei „den Giro d'Italia unter den besten Zehn zu beenden ohne zu dopen.“
Früher sei unter den Profis offen über das Thema diskutiert worden, aber nach den zahlreichen Skandalen würde nun alles im Geheimen ablaufen, meinte Di Luca. Die Fahrer erhielten mittlerweile zwar noch Ratschläge von Ärzten, müssten sich aber selber um Dopingprodukte kümmern – im Gegensatz zu den neunziger Jahren, als es von den Teams gefördertes Doping gab wie bei US Postal oder Festina.
Di Luca gab zwar Doping seit seinen Zeiten als Amateur zu, blieb aber im Allgemeinen und nannte keine Namen von Fahrern, Ärzten oder von Personen, die ihm geholfen haben könnten. Er gab auch nicht zu, bei seinem Giro-Sieg von 2007 gedopt gewesen zu sein.
Di Luca selber war beim letztjährigen Giro ebenso wie sein damaliger Teamkollege Mauro Santambrogio des EPO-Dopings überführt worden. Der Gesamtsieger von 2007 war erst Mitte Februar vom Zweitdivisionär Vini Fantini verpflichtet worden – und das, obwohl er bereits zwei Dopingsperren im Gepäck hatte: 2007, seinem erfolgreichsten Jahr, wurde er – allerdings nach der Saison – für drei Monate wegen seiner Verwicklung in die „Oil for Drugs-Affäre“ sanktioniert. Beim Giro 2009 wurde Di Luca gleich zweimal positiv auf CERA getestet. Weil er damals als Kronzeuge auftrat, wurde seine Sperre auf 15 Monate reduziert.
Im vergangenen Dezember nun sprach das Anti-Doping-Tribunal des Italienischen Olympischen Komitees von Italien CONI in Folge der erneuten Vergehen schließlich eine lebenslange Sperre gegen den Gewinner der ProTour-Wertung von 2006 aus.
In dem aktuellen Interview ließ Di Luca kein Bedauern über seinen fortgesetzten Betrug erkennen, sondern bekannte freimütig: „Ich bedaure nur, dass sie mich erwischt haben. Ich habe einen Fehler beim Timing begangen.“ Er sprach sich sogar dafür aus, Doping freizugeben, um so für „Chancengleichheit“ zu sorgen.
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