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31.12.2013 | (rsn) – Die Untersuchungen zur mutmaßlichen Veruntreuung von bis zu 11 Millionen Euro von den Konten des Giro d'Italia-Organisators RCS Sport scheint weitere Kreise zu ziehen. Wie die Tageszeitung Corriere della Sera - ebenso wie RCS Sport im Besitz der RCS Media Group – berichtet, soll die italienische Polizei offizielle Ermittlungen gegen Laura Bertinotti aufgenommen haben, die bei RCS Sport als Direktorin für Verwaltung und Buchhaltung verantwortlich war.
Angeblich sollen die betrügerischen Aktivitäten mysteriöse Banküberweisungen und Zahlungen mit gefälschten Unterschriften der Geschäftsleitung umfassen, in die mehrere Personen verwickelt seien. Die Verdachtsmomente sollen bis in den April 2012 zurückreichen und von zwei Zeugen gegenüber der Polizei bestätigt worden sein.
Bertinotti, die seit 2006 für RCS Sport arbeitete und ebenso wie der ehemalige Geschäftsführer Giacomo Catano und Renndirektor Michele Acquarone entlassen worden ist, bestritt gegenüber einer Lokalzeitung in Heimatstadt Arona die Vorwürfe.
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