Mit 18 Fahrern in die neue Saison

Team Stölting: Großer Kader für großes Rennprogramm

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Stölting-Teamchef Jochen Hahn | Foto: ROTH

05.12.2013  |  (rsn) – Mit der Verpflichtung von Bahn-Talent Lucas Liß (von Rad Net Rose) hat das Team Stölting seine Personalplanungen für 2014 abgeschlossen. Mit insgesamt 18 Fahrern wird der ambitionierte Continental-Rennstall in die neue Saison gehen, wie Teamchef Jochen Hahn gegenüber radsport-news.com verriet.

Luke Roberts, Nils Pollit und auch Lucas Liß stehen alle auf der Liste für die Bahn“, erklärte Hahn, warum das Management mehr als die offizielle Maximalzahl von 16 Fahrern unter Vertrag nehmen konnte.

Mit dem größeren Kader kann Stölting seinen Fahrern zum einen genügend Zeit zur Regeneration verschaffen. Der Teamchef nannte aber noch einen weiteren Grund: „Wir wollen zumindest '1,5-gleisig' fahren, also immer mal wieder parallel an zwei Wettbewerben teilnehmen. Allgemein wollen wir einen umfangreicheren Rennkalender.“

So wird Team Stölting bei zwei gleichzeitig stattfindenden Rennen in die Saison einsteigen: Während ein Aufgebot Anfang März in Kroatien bei zwei Eintagesrennen sowie der Istrien Spring Trophy am Start steht, wird eine zweite Fraktion in Fernost die Tour of Taiwan (Kat. 2.1) fahren.

Wann Neuzugang Liß seinen Einstand feiern wird, steht noch nicht fest. Hahn jedenfalls ist froh, den 21-Jährigen im Team begrüßen zu dürfen. „Lucas macht einen sehr motivierten Eindruck. Er ist schon jetzt heiß auf Olympia 2016“, so der Teamchef, der seinen Neuzugang aber vor allem für die Straßenrennen einplant. „Er wird viel auf der Straße fahren, dies wird sich auch positiv auf seine Bahn-Leistungen auswirken“, meinte Hahn über den endschnellen Allrounder, der vor allem bei den Klassikern an der Seite von Markus Eichler zum Einsatz kommen soll.

Ein Faktor bei der Verpflichtung des Talents aus Unna war auch die räumliche Nähe, denn Liß' Heimatstadt liegt nur zwei Kilometer vom Dortmunder Standort des Sponsors entfernt. „Wir wollen natürlich auch die Fahrer aus Nord-Rhein-Westfalen fördern“, sagte Hahn, der auch deshalb die Kletterfraktion mit dem noch unbekannten Amateur-Fahrer Frederik Dombrowski verstärkte.

„Er ist mir schon in der abgelaufenen Saison mehrmals aufgefallen. Da war er am Berg immer einer der Stärksten, auch wenn sich dies meistens nicht in den Ergebnissen wiedergespiegelt hat. Seine Verpflichtung kam sehr spontan zu Stande“, so Hahn über den 21-Jährigen aus Bad Honnef.

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