Wegen Startverbot für ProTour-Rennen

Vandenbroucke will die UCI verklagen

03.03.2008  |  (Ra) - Nach langem Hin und Her hat der Zweitdivisionär Mitsubishi von der UCI den Wildcard-Status erhalten und darf sich nun berechtigte Hoffnungen auf eine Teilnahme an der Flandern-Rundfahrt machen. Einzige Bedingung: Mitsubishi-Nezuzugang Frank Vandenbroucke darf weder an der "Ronde" noch an den anderen ProTour-Wettbewerben teilnehmen.

Der 33-jährige Belgier gewann zwar 1999 Lüttich-Bastogne-Lüttich gewann, fiel in den Jahren danach aber fast nur noch durch Skandale auf. Neben einer Sperre wegen Epo-Besitzes im Jahr 2002 machte der Klassiker-Spezialist vor allem durch einen Selbstmordversuch von sich reden.

,,Das Team ist über den Wildcard-Status sehr erfreut, bedauert jedoch die Einstellung der UCI gegenüber Vandenbroucke“, gab die Mitsubishi-Equipe in einer Presseerklärung bekannt.

Vandenbroucke selbst will die Entscheidung des Weltradsporverbandes nicht hinnehmen. ,,Wir ziehen die UCI vor Gericht“, kündigte sein Manager Paul de Geyter an. ,,Was die UCI macht ist illegal und kann so nicht hingenommen werden. Sie geben ihm eine Lizenz und dann darf er nicht fahren.“

RADRENNEN HEUTE

    Radrennen Männer

  • Vuelta a Castilla y Leon (2.1, ESP)
  • The Larry H.Miller Tour of (2.Pro, USA)