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06.07.2006 | Vorgestern Abend gegen 23.30 Uhr gab es erstmals leichte Differenzen im Team: jubelnde Italiener, daneben traurige Deutsche. Da haben uns Totti&Co. bei der Fußball-WM doch glatt ins kleine Finale geschickt. Wie schön für unsere italienischen Kollegen. Mit breitem Grinsen stolzierten sie nach dem Spiel an uns vorbei auf's Zimmer. Was soll’s, jetzt drücken wir ihnen halt im großen Finale die Daumen und sie uns im kleinen.
Auf der 4. Etappe gestern mit Start im belgischen Huy war es schwülwarm. So ein Wetter mag ich am wenigsten. Viel trinken war deshalb das Wichtigste. Das dachte sich auch Atze (Björn Schröder), als wir wenige Minuten vor dem Start in der ersten Reihe standen und er auf einmal merkte, dass er gar keine Flaschen dabei hatte. Spontan entschied er sich, doch noch mal schnell zu unserem Begleitfahrzeug zu sprinten und von weiter hinten zu starten.
Vorher standen wir vorm Startaufruf schon einige Minuten im "Sammelbereich", neben uns Tom Boonen im Gelben Trikot - und das in seinem Heimatland. Genau das hatte er sich das ja auch vorgenommen. Eine Wahnsinnssache, dachte sich wohl auch die Presse. Ein Wunder, dass Tom überhaupt starten konnte, so wie er belagert wurde.
Das Tempo im Feld wurde natürlich von Boonens Quick Step-Mannschaft kontrolliert. Es gab zwar nur zwei Bergwertungen, aber dafür war die ganze Etappe ein einziges Auf und Ab. Bei dem Wetter war das echt anstrengend. Auf den letzten zehn Kilometern befüchtete ich, manche der Kollegen wollten Harakiri auf dem Rad begehen: Auf der leicht abschüssigen Strecke in Richtung St.Quentin jagten und links und rechts an mir immer wieder Fahrer vorbei, die ganz nach vorne wollten. Da war es schwer, einen Zug aufzubauen und das Feld zu führen. Björn leistete bis vier Kilometer vor dem Ziel starke Führungsarbeit, aber dann hatten wir riesiges Pech: Erik fuhr sich einen Nagel in den Reifen - zum ungünstigsten Zeitpunkt. Jegliche Chance vorne einzugreifen war dahin. Er fuhr noch bis zur Drei-Kilometer-Marke mit dem Platten hinten am Schwanz des Pelotons - so bekam er zumindest die gleiche Etappen-Zeit wie das Feld angerechnet.
Wirklich schade, denn so hat er nun auch wertvolle Punkte im Kampf um's Grüne Trikot verpasst. Marco Velo wollte dann noch sein Glück versuchen, doch der Sturz des Hushovd-Helfers vor ihm brachte ihn zu sehr aus dem Tritt. Marco ist nach seiner Sturzverletzung noch nicht wieder ganz fit, aber er steigert sich von Tag zu Tag. Vielleicht kann er ja schon heute erfolgreich den Sprint für Erik anziehen.
Christian Knees ist im Team Milram der Aufsteiger des Jahres. Der 25 Jahre alte Profi aus Bornheim bei Bonn etablierte sich im neuen ProTour-Team schnell als unentbehrlicher Helfer von Alessandro Petacchi und konnte im Frühjahr bei „Rund um Köln“ seinen ersten Profisieg feiern. Danach gab Knees sein erfolgreiches Debüt beim Giro d’Italia. Jetzt tritt „der Mann mit dem starken Motor“, wie ihn sein Teamchef Gianluigi Stanga nennt, auch bei der Tour de France erstmals an. Im Tagebuch für Radsport aktiv berichtet Christian Knees täglich über seine Erlebnisse beim größten Radrennen der Welt.
Samstag Abend haben wir in Couche übernachtet. Dort gab es ein großes Dorffest mit Kirmesbuden und einem Rockkonzert – das volle Programm in voller Lautstärke. Wir hatten die Wahl zwischen Pest
Vor dem letzten Zeitfahren war ich 103., Grabschi (Ralf Grabsch) 102. Also stand ein zimmerinternes Duell an, das jeder von uns beiden gewinnen wollte. So viel Ehrgeiz muss auch nach drei Wochen Tour
Den Sturz von gestern habe ich zum Glück gut weggesteckt. Mit den Schürfwunden am Hintern war sitzen und liegen zunächst zwar nicht so angenehm, aber auf dem Rad heute war’s okay. Heute war k
Heute wartete die letzte Berg-Etappe der Tour auf uns. Jan Schaffrath, unser sportlicher Leiter, riet uns verbleibenden fünf Fahrern, einen ruhigen Tag zu machen und mit dem Gruppetto ins Ziel zu fah
Heute war eine verdammt schwere Etappe. Gleich nach wenigen Kilometern stand die Kletterpartie auf das Dach der Tour an, den Col du Galibier. Da hieß es für mich nur: festbeißen und mitfahren, so l
Alpe d’Huez, dieser Mythos der Tour, hat auch auf mich seine faszinierende Wirkung ausgeübt. Ich war so motiviert, dass ich vom Start weg die Attacken mitgegangen bin. Ich hatte mir vorgenommen, mi
Nach der gestrigen anstrengenden Etappe habe ich mich auf den Ruhetag gefreut. Einfach noch mal ein bisschen ausschlafen und locker den Tag beginnen. Aber irgendwas hatte wohl Ralf (Grabsch) „gesto
Noch immer leicht gehandicapt ging ich heute ins Rennen. Einen Sturz steckt man nämlich nicht so locker weg. Aber die Hand tat schon wesentlich weniger weh als gestern. Ich konnte wieder besser zupac
Zum Glück konnte ich zur 13. Etappe wieder an den Start gehen. Morgens schmerzte meine Hand zwar noch, aber so schnell wollte ich ja nicht aufgeben. Beim Radfahren tat sie vor allem dann weh, wenn ic
Mann, war das heut ein be.....scheidener Tag. Die ersten zehn Kilometer ging es ein wenig bergab. Wir fuhren trotz Gegenwind schon richtig schnell. Gleich von Beginn an liefen die Attacken. 13 Mann k
Gestern hatten wir ein richtig cooles Hotel. Schick ausgestattet mit allerlei Designer-Möbel. Besonders faszinierend fand ich einen Kunststoff-Stuhl aus einem Guss - der sah richtig gut aus. An e
Heute ging´s also erstmals mit einer roten Startnummer zum Start. Das war eine schöne Sache, auch wenn die ersten 20 Kilometer dann schon noch ein wenig weh taten – die Anstrengungen von gestern s
09.01.2026SD Worx verabschiedet sich für 2026 von Grand-Tour-Ambitionen (rsn) – Understatement oder neue Realittät? Danny Stam, Sportdirektor von SD Worx – Protime, hat bei der Präsentation des Teams in Antwerpen angekündigt, dass ein Grand-Tour-Sieg in der kommend
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