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14.04.2005 | Erneut Polizeibesuch bei Johan Museeuw. Nach einer Meldung des belgischen Internetportals Sportwereld.be. hatten die Beamten bei einer Hausdurchsuchung im Zusammenhang mit der Landuyt-Dopingaffäre vor allem den Gesundheitspass des ehemaligen belgischen Radstars im Visier. Die UCI schreibt zwingend vor, dass jeder Radprofi einen solchen Pass besitzen muss, in den sämtliche Medikamente eingetragen werden müssen, die ein Fahrer im Lauf seiner Karriere zu sich nimmt. Allerdings blieb die Suche erfolglos.
Museeuw, der vor genau einem Jahr seine aktive Karriere beendete und jetzt für sein früheres Team Quick.Step im Bereich Öffentlichkeitsarbeit tätig ist, war vom belgischen Radsportverband wegen seiner Verwicklung in die Landuyt-Dopingaffäre zu einer zweijährigen Sperre verurteilt worden. Jose Landuyt, ein belgischer Veterinär, war beschuldigt worden, Radrennfahrer mit Dopingprodukten versorgt zu haben, neben Museeuw auch die Fahrer Jo Planckaert, Chris Peers und Mario de Clercq. Alle drei wurden ebenfalls gesperrt und beendeten daraufhin ihre Karrieren.
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