Tour of Oman: Fisher-Black wieder in Rot

Capiot zieht auf der Ziellinie noch an Schelling vorbei

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Amaury Capiot (Arkéa – B&B Hotels, re.) hat die 4. Etappe der Tour of Oman gewonnen. | Foto: Cor Vos

13.02.2024  |  (rsn) – Amaury Capiot (Arkéa – B&B Hotels) hat bei der Tour of Oman (2.Pro) seinen ersten Saisonsieg eingefahren. Der 30-jährige Belgier entschied die aus Sicherheitsgründen um mehr als die Hälfte auf 104 Kilometer verkürzte 4. Etappe von Fanja zu den Ytti Hills im Sprint des auf rund 50 Fahrer reduzierten Feldes mit hauchdünnem Vorsprung auf den Niederländer Ide Schelling (Astana Qazaqstan) für sich. Dritter wurde der Italiener Davide De Pretto (Jayco – AlUla) .

Bester Profi von Bora – hansgrohe war der spanische Neuzugang Roger Adria, der hinter seinem Landsmann Jesus Herrada (Cofidis) und dem Italiener Lorenzo Rota (Intermarché – Wanty) Sechster wurde. Sein Teamkollege Ben Zwiehoff war auf Rang zehn bester der acht deutschen Starter im Oman.

Finn Fisher-Black (UAE Team Emirates) nahm nach einem Tag Luke Lamperti (Soudal – Quick-Step) das rote Führungstrikot wieder ab. Der Neuseeländer kam zeitgleich mit dem Etappengewinner als Vierzehnter ins Ziel. Da Fisher-Black unterwegs aber Bonussekunden erobern konnte, verdrängte er Lamperti wieder von der Spitze der Gesamtwertung. Der US-Amerikaner liegt vor der abschließenden Bergetappe zum Green Mountain im Gesamtklassement drei Sekunden hinter Fisher-Black auf Rang zwei. Dritter bleibt dessen Teamkollege Diego Ulissi (+0:09), Adria (+0:15) fiel vom vierten auf den fünften Platz zurück, auch Zwiehoff büßte eine Position ein und ist jetzt Zehnter (+0:19).

Die vorletzte Etappe der 13. Tour of Oman begann in Fanja, das im ursprünglichen Rennplan erst nach 91 Kilometern angesteuert werden sollte. Im Finale standen die Anstiege von Al Jissah (2,5 km, 6,9 %) und kurz vor dem Ziel die Yitti Hills (1,6 km, 6,6 %) an.

Blake Quick (Jayco - AlUla), Rasmus Bogh Wallin (Uno-X Mobility) und Matteo Malucelli (JCL Team UKYO) bildeten die Ausreißergruppe des Tages, die aber nur zwei Minuten Vorsprung zugestanden bekam und bei Halbzeit des Rennens an der Jabel Road (3,7 km, 9,2 %) schon wieder in Schlagdistanz des von Soudal – Quick-Step angeführten Feldes war. Vor dem vorletzten Anstieg des Tages war das Trio wieder eingefangen.

Im Finale schraubte zunächst Bora – hansgrohe das Tempo hoch, wobei der Deutsche Meister Emanuel Buchmann gut sechs Kilometer vor Schluss vergeblich attackierte. Erfolgreicher war Nathan Earle (JCL Team UKYO), der das Team des Gesamtführenden überraschte und mit einem kleinen Vorsprung den Schlusskilometer in Angriff nahm. Erst als Lotto – Dstny das Kommando im reduzierten Feld übernahm, wurde der 35-jährige Australier 100 Meter vor dem Ziel doch noch eingefangen.

Schelling, im vergangenen Jahr im Bora-hansgrohe-Trikot bereits Dritter an den Ytti Hills, eröffnete den Sprint und schien seinem ersten Sieg im Astana-Trikot schon sicher zu haben, ehe Capiot kurz vor der Ziellinie noch sein Rad am Niederländer vorbeischob, um seinerseits den dritten Sieg seiner Profikarriere zu feiern.

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