Der Europameister ist der logische Sieger

In Almeria reduzierte sich Nizzolos Konkurrenz selbst

Von Joachim Logisch

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Giacom Nizzolo | Foto: Cor Vos

15.02.2021  |  (rsn) - Mit Giacomo Nizzolo (Qhubeka Assos) kam ein Weltklassesprinter ohne Probleme durch bis ins Ziel. Folgerichtig gewann der Italiener die 34. Clasica de Almeria im Süden Spaniens vor dem Franzosen Florian Senechal (Deceuninck - Quick-Step) und dem für das deutsche Team Bora - hansgrohe fahrenden Esten Martin Laas. Beides Namen, die man normalerweise eher nicht auf dem Treppchen vermutet hätte.

Die meisten anderen Topleute hatten sich unterwegs mehr oder weniger selbst zerlegt oder aus dem Rennen um den Sieg genommen. Jordi Meeus, das schnelle Talent des Bora-hansgrohe-Teams, stürzte ebenso wie Alvaro Hodeg (Deceuninck – Quick-Step) und Ivan Garcia Cortina (Movistar). Während der Belgier  mit einer tiefen Schnittwunde an der Hand mit 14:16 Minuten Rückstand als Vorletzter noch zu Ende fahren konnte, und Garcia Cortina elf Sekunden hinter Nizzolo ankam, musste  Hodeg aufgeben

Wie das "Wolfpack" in einer Pressemitteilung erklärte, wurde bei einer Untersuchung festgestellt, "dass Hodeg mehrere Schürfwunden und eine Wunde an der linken Hand erlitten hatte, aber zum Glück keine Brüche."

Auch Fernando Gaviria (UAE team Emirates) versuchte mitzusprinten. Aber der Kolumbianer war etwas zu früh im Wind und als er sich wieder einordnen wollte, bekam er zwei Schulterrempler von Laas ab. Darauf hin nahm Gaviria verärgert raus. Er rollte aber immerhin zeitgleich als 17. über die Ziellinie. Mark Cavendish (Deceuninck – Quick-Step) dagegen wurde kurz vor dem Finale von einem  Defekt aufgehalten und kam auf Rang 94 (+1:36) rein.

Unter diesen Bedingungen hätte Max Walscheid (Qhubeka Assos) sicher auch gute Chancen gehabt. Aber der Heidelberger hatte für Nizzolo gearbeitet und durfte sich am Ende auch wie ein Sieger fühlen!

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