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21.10.2019 | (rsn) - Ein Déjà -vu lieferten die Sprinter am längsten Tag der 3. Tour of Guangxi. Fernando Gaviria (UAE Team Emirates) gewann die 212,2 Kilometer lange 5. Etappe von Liuzhou nach Guilin im Massensprint vor Pascal Ackermann (Bora - hansgrohe) und Matteo Trentin (Mitchelton - Scott). Als Vierter vervollständigte Phil Bauhaus (Bahrain - Merida) das Bild, das sich am Ende der Auftaktetappe schon geboten hatte, die Gaviria in Beihai vor seinen drei Konkurrenten für sich entscheiden konnte.
Enric Mas (Deceuninck - Quick-Step) verteidigte am vorletzten Tag der Rundfahrt souverän das Rote Trikot des Gesamtführenden, das er mit seinem Sieg auf der gestrigen Etappe erobert hatte.
“Es ist unglaublich, dass ich nach meiner schwierigen Saison hier schon zwei Siege geholt habe. Meine Knieprobleme habe ich definitiv hinter mir gelassen“, sagte Gaviria nach seinem sechsten Sieg in diesem Jahr, in dem er wegen einer Verletzung den Giro vorzeitig beenden und auf die Tour verzichten musste. In Guangxi präsentiert sich der Kolumbianer ähnlich stark wie 2018, als er gleich vier Tagessiege feiern konnte.
Zwar verpasste der 25-jährige Ackermann seinen zweiten Tageserfolg bei der sechstägigen Rundfahrt durch die südchinesische Provinz Guangxi. Doch der Pfälzer überzeugt zum Saisonfinale mit großer Beständigkeit und sammelte neben seinem Etappensieg von Nanning drei zweite Plätze und führt weiterhin die Punktewertung der Rundfahrt an. “Im Finale klemmte ich mich ans Hinterrad von Gaviria. Das war keine schlechte Entscheidung, allerdings hatte er heute die höhere Endschnelligkeit und ich konnte nicht rechtzeitig an ihm vorbeiziehen“, erkannte der Träger des Blauen Trikots die Überlegenheit des Südamerikaners an.
Dennoch zog Ackermann ein positives Fazit, auch mit Blick auf die vergangenen Etappen. “Wir haben jetzt drei Mal einen zweiten Platz herausgeholt, und obwohl wir heute natürlich auf den Sieg gefahren sind, ist das Ergebnis auch ok", fügte er an.
Keine Mühe hatte der 24-jährige Mas bei der Verteidigung seines Roten Trikots. Der Spanier war im letzten von vier kategorisierten Anstiegen des Tages aufmerksam und folgte einer Attacke des Gesamtzweiten Daniel Martinez (EF Education First), die in der nur fünf Prozent steilen Steigung wirkungslos verpuffte. Auf den letzten 30 Kilometern konnten alle Sprinter zur kurzzeitig elfköpfigen Spitzengruppe aufschließen, so dass rund 90 Fahrer in Guilin ankamen.
Vor der entscheidenden morgigen Schlussetappe führt Mas unverändert mit fünf Sekunden Vorsprung auf Martinez (EF Education First) das Klassement an. Dritter bleibt der Italiener Diego Rosa (Ineos / +0:14), der Österreicher Felix Großschartner (Bora - hansgrohe / +0:29) folgt auf Position sechs. Sein Teamkollege Maximilian Schachmann ist mit 41 Sekunden Rückstand als Vierzehnter bester deutscher Fahrer.
So lief das Rennen:
Auf der längsten Etappen der diesjährigen Tour of Guangxi, die zudem mit vier Bergwertungen aufwartete, an denen insgesamt 31 Punkte vergeben wurden, gingen praktisch mit dem Startschuss Jay Thompson (Dimension Data), Taco van der Horn (Jumbo - Visma), Roy Goldstein (Israel Cycling Academy) und Ryan Mullen (Trek - Segafredo) in die Offensive. Nachdem das Feld kurzzeitig vergeblich versucht hatte, das Quartett wieder einzufangen, erhielten die Ausreißer nach wenigen Kilometern freie Fahrt und konnten sich bis zum Kilometer 50 einen Vorsprung von rund fünf Minuten herausfahren.
Nachdem zunächst Deceuninck - Quick-Step für die Tempoarbeit im Feld gesorgt hatte, übernahmen später auch Sprinterteams wie Bora - hansgrohe oder Mitchelton - Scott Verantwortung. Als es in den hügeligen Abschnitt mit drei Bergwertungen innerhalb von 25 Kilometern hineinging, gab der bisher sich stark präsentierende Jonas Koch (CCC) das Rennen auf. Zudem hatten die Verfolger den Rückstand rund 60 Kilometer vor dem Ziel auf deutlich unter zwei Minuten reduziert.
Ehe es zum Zusammenschluss am Fuß des letzten Anstiegs des Tages kam, holte sich Mullen zuvor noch die Bergpreise der 3. und 2. Kategorie, verpasste aber die Übernahme des Bergtrikots von Guillaume Martin (Wanty Gobert). Dafür wurde der Irische Zeitfahrmeister wie schon gestern als kämpferischster Fahrer des Tages ausgezeichnet.
Erfolgreicher war kurz darauf der Pole Tomasz Marczynski (Lotto Soudal), der wie Martin auch im drei Kilometer langen und fünf Prozent steilen Anstieg der 1. Kategorie einer Attacke von Daniel Martinez (EF Education First) folgte und als Erster an der Bergwertung dem Franzosen, der hier Rang zwei belegte, das blau gepunktete Trikot abnahm.
Die zunächst elfköpfige Spitzengruppe, in der auch der Gesamtführende Mas gehörte, wuchs in und nach der Abfahrt wieder auf rund 60 Fahrer an. Auf dem nun flachen Terrain stießen weitere abgehängte Fahrer dazu, so dass im Finale letztlich auch alle Sprinter mit dabei waren. Auf der breiten Zielgeraden eröffnete dann Gaviria an der Innenseite direkt an der Barriere den Sprint. Und obwohl Ackermann sofort an das Hinterrad des Südamerikaners sprang, konnte er nicht mehr an diesem vorbeiziehen.
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