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03.08.2018 | (rsn) - Mit der Clasica San Sebastian steht am Samstag das einzige spanische WorldTour-Eintagesrennen auf dem Programm. Auf den 229 Kilometern durch das Baskenland stellt sich auch diesmal wieder die Frage, ob ein Tour-de-France-Starter die Nase vorn hat oder ein Fahrer, der aus einer Rennpause kommt und in der baskischen Metropole seine zweite Saisonhälfte eröffnet.
Auf Blick auf die Statistik zeigt allerdings: In den vergangenen Jahren waren es immer die Tour-Teilnehmer, die im Vorteil waren.
Die Strecke: Nach dem Start in San Sebastian geht es in der ersten Rennhälfte über zwei Anstiege der 3. Kategorie und einen der 2. Kategorie. In dieser Rennphase wird sich die Ausreißergruppe des Tages bilden. Eine Vorentscheidung wird nach 132 Kilometern fallen, wenn zum ersten Mal der 7,3 Kilometer lange und im Schnitt sechs Prozent steile Jaizkibel (1. Kat.) wartet. Spätestens bei der zweiten und letzten Überquerung nach 173 Kilometern müssen sich die ambitionierten Fahrer ganz vorn eingefunden haben.
Es folgen der 2,6 Kilometer lange und 6,2 Prozent steile Alto de Arkale (2. Kat / km 197) sowie der 1,8 Kilometer lange und 11,3 Prozent steile Alto de Murgil (2. Kat) sieben Kilometer vor dem Ziel. Hier besteht die letzte Möglichkeit zur Attacke, will man in San Sebastian allein oder zumindest mit nur einer kleinen Gruppe ankommen.
Die Favoriten: In Abwesenheit von Titelverteidiger Michal Kwiatkowski (Sky), der in seiner Heimat die Polen-Rundfahrt bestreiten wird, zählt der Tour-Starter Bauke Mollema (Trek-Segafredo), der das Rennen bereits gewinnen konnte, zum Favoritenkreis. Aber auch Primoz Roglic (LottoNL-Jumbo), Egan Bernal (Sky), Greg Van Avermaet (BMC), Julian Alaphilippe (Quick-Step Floors), Dan Martin (UAE Team Emirates), Gorka und Ion Izagirre (beide Bahrain-Merida), Ilnur Zakarin (Katusha-Alpecin, Marc Soler und Mikel Landa (beide Movistar) wollen ihr gute Tour-Form nutzen. Dagegen wollen Diego Ulissi (UAE Team Emirates), Miguel Angel Lopez (Astana) und Tim Wellens (Lotto Soudal) zeigen, dass es keiner Tour de France in den Beinen bedarf, um sich den Sieg zu sichern.
Die deutschen Hoffnungen ruhen auf Simon Geschke (Sunweb), für Österreich könnten Hermann Pernsteiner (Bahrain-Merida), Gregor Mühlberger und Felix Großsschartner (beide Bora-hansgrohe) in Aktion treten.
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