Slowake schwärmt vom Montmartre-Anstieg

Tour-Debüt für Unibet? Schlussetappe nach Kubis´ Geschmack

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Lukas Kubis (Unibet - Rose Rockets) | Foto: Cor Vos

28.11.2025  |  (rsn) – Den Unibet - Rose Rockets werden gute Chancen auf die Premiere bei der Tour de France 2026 zugebilligt. Neben der erhöhten sportlichen Qualität des Kaders – neu verpflichtet wurden unter anderem die WorldTour-Routiniers Dylan Groenewegen, Wout Poels und Victor Lafay – dürfte den Ambitionen auch kaum schaden, dass der vom früheren Radsport-Influencer Bas Tietema gegründete niederländische Rennstall mit einer französischen Lizenz startet.

Einer der Erfolgsgaranten in der abgelaufenen Saison war Lukas Kubis, der gleich in seinem ersten Unibet-Jahr voll einschlug. Der 25-Jährige gewann die Cholet Agglo Tour (1.1), verteidigte bei den Slowakischen Meisterschaften seinen Titel im Straßenrennen und beeindruckte mit zahlreichen weiteren Spitzenergebnissen wie etwa zum Openingsweekend als Sechster beim Omloop Nieuwsblad und tags darauf als Neunter bei Kuurne-Brüssel-Kuurne.

Auch im Herbst lief es rund, wie Rang drei bei Paris-Chauny (1.1) oder Platz fünf beim Münsterland Giro (1.Pro) bewiesen. Zum Saisonfinale musste er in der Gesamtwertung der Tour of Holland lediglich Christophe Laporte (Visma – Lease a Bike) den Vortritt lassen.

Sollte sein Team tatsächlich eine Wildcard erhalten, dürften Kubis‘ Chancen auf seine erste Teilnahme an der Tour de France gut stehen – so er seine Entwicklung in der kommenden Saison fortsetzt. “Wir müssen einfach abwarten“, sagt Kubis nun dem Portal domestiquecycling.com. “Wir haben noch viel Arbeit vor uns, aber ich bin sicher, wir werden bereit sein, sobald wir die Chance bekommen.“

Besonders entgegenfiebern würde er der Schlussetappe durch Paris, wie er betonte: “Ich bin bei den Olympischen Spielen 2024 in Paris den Montmartre gefahren, kenne den Anstieg also gut. Die Atmosphäre war unglaublich. Es war einer der schönsten Momente meiner bisherigen Karriere. Ich weiß, wie man dort fahren muss“, sagte er und fügte selbstbewusst an: “Sollten wir also zur Tour de France fahren, würde ich mich besonders auf die Schlussetappe freuen. Denn für mich ist es ganz einfach: Wenn wir zur Tour fahren, will ich eine Etappe gewinnen. Und wenn die Tour nicht möglich ist, will ich in anderen Rennen gewinnen.“

Von den routinierten neuen Teamkollegen Groenewegen, Poels und Lafay hofft Kubis im Jahr 2026 genauso wie vom neuen Sprinttrainer Marcel Kittel zu profitieren. “Ich habe ihnen gesagt, dass ich für sie vielleicht der nervigste Typ im Team bin, weil ich ihnen so viele Fragen stellen werde. Aber das ist der beste Weg für mich, zu lernen“, erklärte er. Ähnliches dürfte für Tobias Müller und Jannis Peter gelten. Die beiden jungen Deutschen zählen zu den 13 Neuzugängen im 28-köpfigen Kader der Unibet – Rose Rockets.

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