Deutsches Team zum vierten Mal dabei

112. Paris-Roubaix: NetApp-Endura fährt auf Ergebnis

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NetApp-Endura bei Paris-Roubaix 2013 | Foto: Cor Vos

13.04.2014  |  (rsn) – Bereits zum vierten Mal steht das Team NetApp-Endura am Start von Paris-Roubaix. Nach zahlreichen Stürzen in den vergangenen Wochen kann der deutsche Zweitdivisionär zur „Königin der Klassiker“ nicht in bester Besetzung antreten, wie der Sportliche Leiter Enrico Poitscke ankündigte.

„Die Mannschaft ist sicherlich etwas geschwächt. Aber einzelne Fahrer wie Jan Barta und Zak Dempster befinden sich in einer sehr guten Form. Wir werden die Beiden so gut es geht unterstützen, damit sie bis zu den entscheidenden Rennsituationen Kraft sparen können“, äußerte sich Poitschke zur Taktik, die sich im Vergleich zu den vergangenen Jahren geändert hat.

„Wir wollen nicht nur in der Ausreißergruppe des Tages dabei sein, sondern um eine gute Platzierung kämpfen“, sagte der ehemalige Profi. Dafür sollen eben Barta oder Dempster sorgen, die „an einem guten Tag, in den entscheidenden Phasen, am Arenberg und bei den folgenden Sektoren, mit den Favoriten mithalten können.“ Das Ziel: Das Ergebnis des Vorjahres verbessern, als Roger Kluge – der mittlerweile für das Schweizer IAM-Team fährt – als bester NetApp-Fahrer das Velodrome von Roubaix erreichte und auf Rang 33 kam.

Die meiste Erfahrung im achtköpfigen NetApp-Endura-Aufgebot bringt übrigens Andreas Schillinger mit, der vor seinem vierten Paris-Roubaix steht. „Aber es ist immer wieder was ganz spezielles“, meinte der 30-Jährige, der gemeinsam mit seinen Teamkollegen auch diesmal wieder einige Tage nach Nordfrankreich anreiste, um die Streckenkenntnisse aufzufrischen und Feinabstimmungen am Equipment vorzunehmen.

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