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05.03.2014 | (rsn) - Auch wenn sechs WorldTour-Teams bei Le Samyn am Start stehen, so hat doch der von Gerald Ciolek angeführte Zweitdivisionär MTN-Qhubeka beste Chancen, die 46. Austragung des Halbklassikers für sich zu entscheiden. „Das ist eine Situation, die wir natürlich nicht all zu oft haben, dass wir als Mitfavorit ins Rennen gehen. Da muss man sehen, wie das Team damit umgehen kann“, sagte der Sportliche Leiter Jens Zemke vor dem Start zu radsport-news.com.
Ciolek selbst wollte sich nicht zu viel Druck auflasten. „Ich sehe uns hier nicht in der Favoritenrolle. Es ist ein weiteres Rennen, bei dem wir gut fahren wollen“, ergänzte der Pulheimer gegenüber radsport-news.com.
Zemke hat nach eigenen Worten bei Het Nieuwsblad „viele gute Dinge" gesehen, die ihn für Le Samyn positiv stimmen. „Beim Omloop ist das Team besser gefahren als im letzten Jahr“, so Zemke. „Ich denke schon, dass wir heute eine Rolle spielen.“
Da auch die Konkurrenz um Cioleks Stärken, zumal auf der ansteigenden Zielgeraden in Dour weiß, stellt sich Zemke unterwegs auf viel Arbeit ein. „Aber wir wollen natürlich versuchen, einen von uns in die frühe Gruppe zu bekommen, um uns zu entlasten.“ Und Martin Reimer verriet radsport-news.com: „Wir haben eine gute Taktik, mit der wir uns auch Arbeit vom Hals halten, die Taktik muss nur aufgehen.“
Dabei will Qhubeka aber auch für den Fall gewappnet sein, dass sich im Finale Gruppen bilden sollten. Dafür hat Zemke den Italiener Kristian Sbaragli auserkoren, im letzten Jahr bereits Fünfter bei Le Samyn. „Wenn am Schluss attackiert wird, dann soll er mitgehen“, erklärte der Frankfurter.
Dagegen geht Andreas Stauff der gesundheitlich angeschlagen ins Rennen und wird wohl keine Rolle im Finale spielen. Dagegen traut sich Reimer einiges zu. „Ich bin mit viel Selbstvertrauen in die Saison gestartet. Solche Rennen wie heute, die liegen uns. Da müssen wir zeigen, dass wir um den Sieg mitfahren können“, meinte der Deutsche Meister von 2009.
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