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14.08.2013 | (rsn) - Giro-Gewinner Vincenzo Nibali (Astana) ist zwar zuversichtlich, dass er auch bei der Vuelta a Espana ganz vorne wird landen können. Seine Aussichten auf einen zweiten Gesamtsieg schätzt er aber eher gering ein.
„Ich weiß, dass ich auf dem Weg zurück zu dem Fahrer bin, der ich beim Giro d’Italia war – und ehrlich gesagt habe ich nie daran gezweifelt“, erklärte der 28 Jahre alte Sizilianer, der nach einem unauffälligen Auftritt bei der Polen-Rundfahrt zuletzt als Dritter der Burgos-Rundfahrt überzeugen konnte, im Gespräch mit der Gazzetta dello Sport.
„Ich weiß, dass ich zwei große Rundfahrten in einer Saison bestreiten kann. 2010 habe ich den Giro auf Platz drei beendet und die Vuelta gewonnen, in beiden Rennen bin ich konstant gut gefahren. Seitdem habe ich mich weiter entwickelt und bin reifer geworden“, fügte Nibali an.
Der Astana-Kapitän betonte aber, dass man nicht zu große Dinge von ihm erwarten solle. „Ich bin kein Roboter, wie alle anderen Fahrer auch. Ich trage keinen Superman-Anzug mit einem S auf der Brust. Man kann nicht in jedem Rennen ganz vorne dabei sein und die Leute wissen, wieviel ich nach dem Giro zu tun hatte“, sagte Nibali und erklärte damit auch seine schwächeren Leistungen bei der Polen-Rundfahrt, die mit zwei schweren Etappen in den Dolomiten begannen. „Es ist völlig normal, dass man in einem solch schweren Rennen dafür bezahlt“, fügte er an.
Zudem hat Nibali noch ein großes Ziel Ende September, das die Vuelta in den Schatten stellt: Im WM-Straßenrennen will er als Kapitän der Heim-Mannschaft das Regenbogentrikot erobern.
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