Italiener bekommt Tagessieg aberkannt

Burgos-Rundfahrt: Ratto ist sich keiner Schuld bewusst

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Daniele Ratto (Caoondale., re.) wurde nach seinem unsauberen Sprint gegen Anthony Roux (FDJ) auf der 4. Etappe der Burgos-Rundfahrt der Sieg aberkannt. | Foto: ROTH

11.08.2013  |  (rsn) - Die Freude über den ersten Saisonsieg wehrte nur kurz: Daniele Ratto (Cannondale) wurde kurz nach dem Zieleinlauf der 3. Etappe der Burgos-Rundfahrt (Kat. 2.HC) wegen unkorrekter Fahrweise auf den letzten Metern disqualifiziert und der durch ihn behinderte Anthony Roux (FDJ), der ursprünglich Zweiter wurde, zum Tagessieger ernannt. Eine Entscheidung, die Ratto so gar nicht passte.

"Das ist unfair. Ich habe nichts falsches gemacht", sagte der Italiener nach dem Rennen. Eigentlich war es sogar Roux, der meinen Weg blockiert und dadurch einen Sturz riskiert hat. Ich verstehe die Entscheidung der Jury nicht, das ist absurd", haderte der Cannondale-Sprinter."Ich bin enttäuscht und traurig."

Für Roux hingegen, der mit seinem zweiten Saisonsieg auch die Gesamtführung bei der Burogs-Rundfahrt verteidigte, war die Entscheidung absolut nachvollziehbar. "Ich habe meinen Sprint von weit hinten gestartet und als ich auf der Höhe von Ratto war, hat mich dieser in Richtung der Absperrung gedrückt. Er hat zwar als erster den Zielstrich überquert, aber ich dachte gleich, dass man ihn zurücksetzen würde, und so ist es auch gekommen", erklärte der Franzose, dessen Auffassung auch durch die TV Bilder gestützt wird.

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