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09.08.2013 | (rsn) – Thor Hushovd (BMC) hat die 2. Etappe des Arctic Race of Norway gewonnen und das Blaue Trikot des Gesamtführenden erobert. Der 35 Jahre alte Norweger setzte sich am Freitag über 156,5 Kilometermit Start und Ziel in Svolvær im Sprint ganz souverän vor dem Belgier Tom Van Asbroeck (Topsport Vlaanderen) und dem Österreicher Marco Haller (Katusha) durch. Ralf Matzka (NetApp-Endura) belegte als bester deutscher Fahrer Rang neun
Der Niederländer Kenny van Hummel (Vacansoleil-DCM), der nach seinem Sieg zum Auftakt Gesamtführender war, wurde Tagesvierter und fiel im Gesamtklassement auf Rang zwei zurück, drei Sekunden hinter Hushovd. Dritter ist der Belgier Sander Helven (Topsport Vlaanderen / +0:04). Hinter Van Asbroeck (+0:07) und dem Niederländer Barry Markus (Vacansoleil-DCM / +0:07) folgt der Berliner Rüdiger Selig (Katusha / +0:09) auf Position sechs, der Chemnitzer Mathias Friedemann (Champion System / +0:11) ist Neunter.
„Etappensieg und Führungstrikot in meiner Heimat. Das hätte heute nicht besser laufen können. Das Team hat einen tollen Job gemacht. Adam Blythe hat für mich den Sprint angezogen, ich habe versucht an seinem Hinterrad zu bleiben und das hat geklappt“, kommentierte der Norwegische Meister seinen sechsten Saisonsieg.
Nachdem zumindest teilweise verregneten Auftakt waren die Fahrer am zweiten Tag der Rundfahrt auf den malerischen Lofoten bei Sonnenschein unterwegs. Nach rund 20 Kilometern setzten sich der Brite Russel Downing (NetApp-Endura), der Belgier Sander Helven (Topsport Vlaanderen-Baloise), die Schweden Edwin Wilson (Joker-Merida) und Michael Olsson (People 4 you) sowie die beiden Norweger Max Emil Korner (Ringeriks-Kraft) und August Jensen (Øster Hus-Ridley) vom Feld ab.
Lokalmatador Jensen, der aus Bodø stammt, dem Start- und Zielort der 1. Etappe, sicherte sich zwar die beiden Bergwertungen des Tages, konnte damit aber seinen Landsmann Lars-Petter Nordhaug (Belkin) nicht aus dem Roten Trikot fahren, der seine Führung in der Bergwertung behauptete, auch wenn er 13 Kilometer vor dem Ziel in einen Sturz verwickelt war.
Das von van Hummels Mannschaft angeführte Feld ließ den Rückstand lediglich auf maximal 2:40 Minuten zur Rennmitte anwachsen, und mit Hilfe der Sprinterteams BMC, Argos-Shimano und Plussbank ging Vacansoleil-DCM schließlich daran, die Ausreißer zurückzuholen, was sieben Kilometer vor dem Ziel auch gelang, als mit Korner, Olsson und Downing die letzten Fahrer der ursprünglichen Spitzengruppe gestellt waren.
Nach einigen weiteren vergeblichen Attacken – unter anderem von Paul Martens (Belkin) – lancierte der Brite Adam Blythe seinem Kapitän Hushovd schließlich den Sprint. Der Weltmeister von 2010 trat rund 200 Meter vor dem Ziel an und hatte keine Mühe, seine Konkurrenten zu distanzieren.
„Gestern hat es noch nicht geklappt, weil ich schlecht positioniert war, aber heute habe ich mich stark gefühlt. Als ich meinen Sprint anzog, hatte ich das Gefühl unschlagbar zu sein“, sagte Hushovd im Ziel. „Jetzt hoffe ich, das Führungstrikot bis zum Ende behalten zu können.“
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