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07.03.2013 | (rsn) – Jeder, der den Wetterbericht gecheckt hatte, wusste, auf was er sich heute einstellen musste: Regen. Wir hatten eigentlich sogar noch Glück, dass wir relativ viele trockene Abschnitte auf unserem Weg nach Arezzo hatten.
Die ersten vier Stunden waren eher ein gutes Ausdauertraining mit einer besonders großen Trainingsgruppe. Ich habe die Gelegenheit dann auch genutzt, mit den deutschen Kollegen einfach mal über dies und das zu reden.
Der Himmel hielt dann aber doch noch eine Überraschung für uns bereit, indem er auf den letzten 80 Kilometern seine Schleusen komplett öffnete. Teilweise ähnelte die Fahrt eher einem Blindflug mitten im Peloton, glücklicherweise kam es nicht zu Stürzen, wobei ich an dieser Stelle die Jury loben muss. Die beschloss nämlich, auf den letzten 3o Kilometern die Zeit zu stoppen.
Ich hoffe, dass bei widrigen Umständen so etwas öfter geschieht, denn letztendlich geht es bei Sprintetappen darum, dass die besten Sprinter sich messen und nicht, dass Klassementfahrer alles riskieren, um keine Sekunden zu verlieren.
Wir haben hier keinen Sprinter dabei, so dass unser Hauptaugenmerk darauf liegt, Bauke Mollema zu unterstützen. Deshalb werden die nächsten Etappen für uns spannender als die heutige.
Bis morgen Euer PaulPaul Martens und sein Blanco-Team stehen bei der Fernfahrt Tirreno-Adriatico am Start. In seinem Tagebuch auf Radsport News berichtet der 29-jährige Klassikerspezialist vom „Rennen zwischen den Meeren“.
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