64. Österreich-Rundfahrt: Fuglsang bleibt in Gelb

Modolo nutzt Hallers Kardinalfehler

Foto zu dem Text "Modolo nutzt Hallers Kardinalfehler"
Sacha Modolo (Colnago-CSF) gewinnt die 6. Etappe der Österrech-Rundfahrt. | Foto: ROTH

06.07.2012  |  (rsn) – Sacha Modolo (Colnago) hat bei der 64. Österreich-Rundfahrt seinen zweiten Tagessieg unter Dach und Fach gebracht. Der 25 Jahre alte Italiener gewann am Freitag die 6. Etappe über 185 Kilometer von Waidhofen/Ybbs nach Melk im Sprint vor seinen Landsleuten Daniele Colli (Team Type 1-Sanofi) und Danilo Napolitano (Acqua & Sapone). Modolo hatte bereits die 3. Etappe für sich entscheiden können.

"Es ist ein Traum. Mein Team hat perfekt für mich gearbeitet. Ich bin überglücklich", jubelte Modolo im Ziel.

Bester Österreicher war der 21-jährige Marco Haller (Katusha) auf Rang vier, gefolgt vom Belgier Nico Sijmens (Cofidis). Auf den Plätzen sechs und sieben folgten mit Alessandro Bazzana (Team Type 1 – Sanofi) und Giovanni Visconti (Movistar) zwei weitere Italiener. "Ich hatte super Beine und hatte alle Chancen auf den Etappensieg. Aber leider machte ich auf der Zielgeraden bei Gegenwind einen Kardinalsfehler und trat zu früh - 300 Meter vor dem Ziel - an. Jetzt gibt es am Sonntag noch eine Chance in Wien auf den Etappensieg", so Haller.

Der Däne Jakob Fuglsang (RadioShack-Nissan) verteidigte sein Gelbes Trikot mit 1:04 Minuten Vorsprung auf den Italiener Danilo Di Luca (Acqua e Sapone) und mit 1:16 Vorsprung auf den Schweizer Steve Morabito (BMC). Fuglsangs Teamkollege Thomas Rohregger folt als bester Österreicher mit 1:48 Minuten Rückstand auf Platz vier. Der Österreicher Georg Preidler (Team Type 1) sicherte sich indes vorzeitg bereits den Gewinn des Bergtrikots. Er muss die Rundfahrt nur noch zu Ende fahren.

Wie an den Tagen zuvor bildete sich die Ausreißergruppe des Tages erst recht spät. Nach 50 Kilometern setzten sich elf Fahrer ab, darunter Preidler und seine beiden österreichischen Landsleute Markus Eibegger und Riccardo Zoidl (beide Arbö Wels Gourmetfein).

Mehr als zwei Minuten gönnten die Sprinterteams den Spitzenreiter aber nicht und holten mit Zoidl und dem Franzosen Rudy Molard (Cofidis) gut zehn Kilometer vor dem Ziel wieder ein. Im Massensprint war dann Modolo wie am dritten Tag der Rundfahrt nicht zu stoppen.


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