RSN-Rangliste, Platz 501: Riccardo Zoidl (Gourmetfein Wels)

Nach Stotterstart mächtig aufgedreht

Von Christoph Adamietz

Foto zu dem Text "Nach Stotterstart mächtig aufgedreht"
Riccardo Zoidl (Team Gourmetfein Wels) im Jahr 2010 | Foto: ROTH

04.12.2011  |  (rsn) – Nach einem Stotterstart im Frühjahr drehte Riccardo Zoidl (Team Gourmetfein Wels) immer mehr auf. Heraus sprangen unter anderem ein beachtlicher zweiter Platz bei den österreichischen Staatsmeisterschaften sowie der erste Profisieg auf der Königsetappe der Sibiu-Tour (Kat. 2.2) in Rumänien.

„Hätte Ricci (Zoidl, d. Red.) sein im Herbst gezeigtes Potenzial auch im Frühling abgerufen, wäre uns viel Ärger erspart geblieben,“ meinte Gourmetfein Sportchef Andreas Grossek zu Radsport News und spielte damit auf die enttäuschende Nicht-Qualifikation seines Teams für die diesjährige Österreich-Rundfahrt (Kat. 2.HC) an.

Da man beim Heimspiel außen vor blieb, fuhr der Drittdivisionär stattdessen das Parallel-Programm in Rumänien, wo Zoidl nicht nur den Etappensieg auf 2.000 Metern Höhe einfahren, sondern Gourmetfein Wels auch noch das Mannschaftszeitfahren gewann.

Im Spätherbst legte der Goldwörther nach und gewann in Trinidad die Tobago Cycling Classics (Kat. 1.2) und stockte seine Saisonbilanz auf drei UCI-Siege auf.

Für das kommende Jahr hat sich der Zoidl noch höhere Ziele gesteckt. Konsequenterweise hat der 23-Jährige deshalb auch seinen Nebenjob bei einem Sport-Discounter gekündigt. „Ich kann mich 2012 erstmals ganz auf den Sport konzentrieren. Während meine Gegner trainiert, oder regeneriert haben musste ich bislang oftmals arbeiten. Das wird jetzt anders und bringt sicher noch ein paar Prozent mehr Leistung!“ erklärte der HTL-Absolvent seine Entscheidung. Gut möglich, dass genau dieser Schritt für die bislang noch fehlende Stabilität sorgen wird.

 

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