--> -->

Edvald Boasson Hagen (Columbia-Highroad) hat die 71. Auflage des flämischen Klassikers Gent-Wevelgem gewonnen
27.12.2009 | (rsn) – Mit gerade einmal 22 Jahren hat Edvald Boasson Hagen (Columbia-HTC) eindrucksvoll unter Beweis gestellt, dass er auch in großen Rennen ein Siegfahrer ist. Der Norweger feierte 13 Siege, sechs fuhr er bei ProTour-Wettbewerben ein.
„Für den Burschen ist nur der Himmel die Grenze“, schwärmte sein Sportlicher Leiter Allan Peiper. „Als er letztes Jahr zu uns kam, wussten wir nicht, wozu er fähig sein würde. Wir haben ihn in den Ardennenrennen ausprobiert und in diesem Jahr in den Kopfsteinpflasterrennen und im Giro. Wir haben schon gesehen, dass er Zeitfahren kann, dass er für Cavendish arbeiten kann und dass er auch abfahren und um den Sieg sprinten kann.
Auch wenn Boasson Hagen bis in den April hinein auf den ersten Sieg warten musste, zeigte er bereits zu Saisonbeginn sehr gute Leistungen. Bei der Mallorca Challenge belegte er sowohl bei der Trofeo Bunyola (Kat. 1.1) als auch bei der Trofeo Inca (Kat. 1.1) den zweiten Rang. Beim italienischen Eintagesrennen Monte Paschi Eroica (Kat. 1.1) schnupperte das Nachwuchs-Talent mit Rang vier ebenfalls am ersten Saisonsieg.
Dieser folgte dann Anfang April beim Halbklassiker Gent-Wevelgem. Beim belgischen ProTour-Rennen rang er den Weißrussen Alexiandr Kuschynski (Liquigas) im Zweitersprint nieder und feierte den bis dato größten Erfolg seiner Karriere. "Es ist toll, so ein großes Rennen zu gewinnen. Mein Team hat gute Verfolgungsarbeit geleistet“, sagte Boasson Hagen, der Kuschynski bereits 400 Meter vor dem Ziel attackierte und eine kleine Lücke zum Weißrussen riss, die der auf den letzten Metern nicht mehr schließen konnte.
Während Boasson Hagen bei den weiteren Klassikern blass blieb, glänzte er im Mai beim Giro d`Italia. Nachdem er mit seinem Columbia-Team das Mannschaftszeitfahren gewinnen konnte, fuhr Boasson Hagen selbst von der sechsten bis zur achten Etappe drei Mal hintereinander auf`s Podium.
Auf der 7. Etappe über die Mammutdistanz von 244 Kilometern gelang ihm im strömenden Regen sogar sein zweiter Saisonsieg. „Ich habe mich stark gefühlt und es hat am Ende geklappt“, so Boasson Hagen über seinen ersten Erfolg bei einer großen Landesrundfahrt. Den sehr starken Giro rundete der Norweger mit dem dritten Platz im Abschlusszeitfahren ab. Die erste Saisonhälfte schloss der 22-Jährige mit den Norwegischen Meisterschaften ab. Während er sich im Zeitfahren den nationalen Titel sichern konnte, verlief das Straßenrennen mit Rang sechs eher enttäuschend.
Seine zweite Saisonhälfte – in der Boasson Hagen noch neun Siege einfahren sollte – begann der Columbia-Profi mit der Polen-Rundfahrt. Dort war der Ex-Maxbo-Bianchi-Fahrer gleich auf zwei Etappen erfolgreich und belegte in der Endabrechnung Platz drei. Noch besser lief es bei der anschließenden Eneco-Tour. Beim ProTour-Wettbewerb durch Belgien und die Niederlande sicherte sich Boasson Hagen erneut zwei Etappen – und den Gesamtsieg. "Ich hatte hier eine großartige Rundfahrt und muss mich bei meinem Team für die Unterstützung bedanken“, dachte der Norweger auch an seine Kollegen.
Noch einen drauf setzte der Skandinavier bei der Tour of Britain (Kat. 2.1). Dort gelangen ihm neben dem Gesamtsieg gleich vier Tagessiege. Das ist mein zweiter Rundfahrt-Sieg in diesem Jahr. Ich habe nicht erwartet, hier vier Etappen zu gewinnen, deshalb war das eine fantastische Woche“, hatte Boasson Hagen allen Grund zur Freude.
Mit diesen Erfolgserlebnissen im Rücken und einer sehr guten Form trat Boasson Hagen bei der WM in Mendrisio an. Doch weder im Zeitfahren (Platz 27) noch im Straßenrennen (Platz 60) konnte der endschnelle Allrounder überzeugen.
Nach zwei Jahren bei Columbia HTC verlässt Boasson Hagen den US-Rennstall und schließt sich der neuen britischen Sky-Mannschaft an. Dort wird der Norweger deutlich mehr Freiheiten erhalten als bei seinem Ex-Team. Vor allem bei kleineren Rundfahrten sowie Klassiker-Wettbewerb wird der Jungstar die Kapitänsrolle einnehmen und diese auch ausfüllen. „Paris-Roubaix ist ein Rennen, das ich in der Zukunft gewinnen will“, kündigte Boasson Hagen gegenüber cicloweb an. Zudem wird der Norweger wohl sein Tour-Debüt feiern. Auch wenn Allan Piper seinem ehemaligen Schützling alles zutraut, ist es unwahrscheinlich, dass Boasson Hagen bei Sky bereits an seine Grenzen stoßen wird.
30.12.2009Damoklesschwert über einer exzellenten Saison(rsn) – Auch 2009 hat Alejandro Valverde (Caisse d`Epargne) bewiesen, dass er derzeit der konstanteste, aber zugleich auch der umstrittenste Radprofi ist. Neben seinen acht Saisonsiegen, darunter de
30.12.2009Auf dem Weg zum Tour-Seriensieger(rsn) – Auch 2009 hat Alberto Contador (Astana) unter Beweis gestellt, dass er der derzeit beste Rundfahrer der Welt ist. Der Spanier gewann im Sommer souverän die Tour de France und sicherte sich
30.12.2009Die Radsport News Jahresrangliste 2009(rsn) - Im November und Dezember präsentiert Radsport News seinen Lesern die Jahresrangliste 2009. Hier finden Sie den Überblick über die Platzierungen aller deutschen Fahrer sowie der 100 besten i
29.12.2009Starke Saison, fulminantes Finale(rsn) – Philippe Gilbert blickt auf die erfolgreichste Saison seiner bisherigen Karriere zurück. Für sein neues Silence-Lotto-Team fuhr der Belgier insgesamt sieben Siege sowie zahlreiche weitere
28.12.2009Regenbogentrikot statt Maillot Jaune(rsn) – Die Tour de France 2009 war für Cadel Evans eine einzige Enttäuschung. Mit einem starken Vuelta-Auftritt und dem Gewinn der Goldmedaille im WM-Straßenrennen von Mendrisio bescherte sich d
27.12.2009Meister der Beständigkeit(rsn) – Auch wenn Samuel Sanchez im abgelaufenen Jahr nur ein einziger Sieg gelang, kann der Euskaltel-Kapitän mit seiner Saison zufrieden sein. Der Baske zeigte konstant gute Leistungen und verpas
25.12.2009Saison mit sieben Siege(l)n(rsn) – Das siebte Jahr bei Quick Step war für Tom Boonen ein verflixtes. Zwar gelangen dem Belgier sieben Siege, darunter mit seinem dritten Triumph bei Paris-Roubaix und dem Gewinn der belgi
25.12.2009Zu den Saisonhöhepunkten in Gala-Form(rsn) – In der abgelaufenen Saison ist Andy Schleck endgültig aus dem Schatten seines Bruders Fränk gefahren und hat eindrucksvoll gezeigt, dass er sowohl bei den Ardennenklassikern als auch bei
24.12.2009In der Weltspitze angekommen(rsn) – Heinrich Haussler war der Aufsteiger der Saison 2009. Nach durchwachsenen Jahren im Gerolsteiner-Dress gelang dem Deutsch-Australier beim Cervélo TestTeam der große Durchbruch. Während ih
23.12.2009In den Sprints das Maß aller Dinge(rsn)- In der abgelaufenen Saison hat Mark Cavendish eindrucksvoll unter Beweis gestellt, dass er derzeit der beste Sprinter der Welt ist. Insgesamt feierte der Columbia-Sprinter 23 Siege - so viele s
23.12.2009Eine fast perfekte Saison(rsn) – Abgesehen von einer enttäuschenden Tour de France lieferte Filippo Pozzato (Katjuscha) eine nahezu perfekte Saison ab. Bei den Frühjahrsklassikern kämpfte der Italiener bei allen großen
22.12.2009110 Prozent waren oft nicht genug(rsn) – An seine starke vorausgegangene Saison konnte Damiano Cunego zwar nicht anknüpfen. Dennoch zeigte der Lampre-Kapitän auch 2009, dass er speziell in den schweren Eintagesrennen zu den stär
09.01.2026SD Worx verabschiedet sich für 2026 von Grand-Tour-Ambitionen (rsn) – Understatement oder neue Realittät? Danny Stam, Sportdirektor von SD Worx – Protime, hat bei der Präsentation des Teams in Antwerpen angekündigt, dass ein Grand-Tour-Sieg in der kommend
09.01.2026Mit Ritzeln und Kette in Gold: Red Bull präsentiert neues Evenepoel-Rad (rsn) - Unauffällig ist anders. Red Bull - Bora - hansgrohe hat das neue Arbeitsgerät von Remco Evenepoel präsentiert. Und eigentlich können alle Beteiligten nur hoffen, dass der 25-Jährige nicht
09.01.2026Picnic – PostNL setzt voll auf Poole und Bittner (rsn) – Auch nach dem Abgang des Tour-de-France-Vierten Oscar Onley will sich das Team Picnic – PostNL im kommenden Jahr auf Gesamtwertungen konzentrieren. Der 22 Jahre alte Max Poole soll die Rol
09.01.2026Medien: Onley mindestens doppelt so teuer wie Evenepoel (rsn) - Offizielle Bestätigungen gibt es nicht, doch wie mehrere Medien nun berichten, hat Ineos Grenadiers mehr als doppelt so viel Geld auf den Tisch gelegt, um Oscar Onley aus seinem Vertrag bei P
09.01.2026Verschneite Querfeldein-Titelkämpfe in Bensheim (rsn) – Am kommenden Wochenende werden im südhessischen Bensheim die Deutschen Meisterschaften im Cross ausgetragen. Wie schon 2018 finden die Titelkämpfe rund um den Bikepark am Berliner Ring im
09.01.2026Mit Kool weniger Druck für Pieterse und Kastelijn (rsn) – Das Top-Frauenteam der Gebrüder Philip und Christoph Roodhooft bestach in seinem dritten WorldTour-Jahr vor allem wieder durch eines - die Konstanz der beiden Leistungsträgerinnen Puck Pie
09.01.2026Die Trikots der Women´s WorldTour-Teams für die Saison 2026 (rsn) – 14 Rennställe umfasst die Women´s WorldTour in der Saison 2026. Doch wie treten diese 14 Mannschaften im neuen Jahr auf? Welche Farben zieren ihre Trikots, welche Art von Designs werden ge
09.01.2026Die Trikots der WorldTour-Teams für die Saison 2026 (rsn) - Wie sieht das Peloton 2026 aus? Welche Farben werden in der kommenden Saison vorherrschend sein? Nach und nach stellen die WorldTour-Rennställe ihre Trikots für das neue Jahr vor - den Anfan
09.01.2026Eine Reise ins Universum des japanischen Keirin (rsn) – Im Keirin geht es um Olympia-Medaillen. Der sogenannte ´Kampfsprint´ ist in Europa, Australien und Amerika längst angekommen und für spannende Rennen bekannt. Doch in seiner Heimat Japan
08.01.2026Iserbyt muss seine Karriere beenden (rsn) – In einem emotionalen Video auf Instagram hat Eli Iserbyt (Pauwels Sauzen – Altez) das Ende seiner Karriere erklärt. Seit Februar 2025 hat er ehemalige Weltranglistenerste kein Rennen mehr
08.01.2026Soudal - Quick-Step bindet auch Magnier langfristig (rsn) - In unserem ständig aktualisierten Transferticker informieren wir Sie regelmäßig über Personalien aus der Welt des Radsports. Ob es sich um Teamwechsel, Vertragsverlängerungen oder Rücktr
08.01.2026Soudal bleibt Titelsponsor bis 2030, Dumoulin wird Renndirektor (rsn) - Ex-Profi Tom Dumoulin wird neuer Renndirektor des Amstel Gold Race. Der 35-jährige Niederländer übernimmt den Job von Leo van Vliet, allerdings erst zur Austragung 2027. Es wird die 61. sei