Giro d`Italia: Columbia im Zeitfahren mit ungewohnten Schwächen

Rogers & Co. fahren hinterher

Foto zu dem Text "Rogers & Co. fahren hinterher"

Michael Rogers (Columbia-Highroad) auf der 12. Etappe des Giro d´Italia

Foto: ROTH

21.05.2009  |  (rsn) - Columbia-Highroad war bisher beim Giro d`Italia mit fünf Siegen das dominierende Team. Im Mannschaftszeitfahren zum Auftakt stellte das US-Team mit dem Sieg auch seine Stärke im Kampf gegen die Uhr unter Beweis. Im 60 Kilometer langen Einzelzeitfahren von Cinque Terre lief am Donnerstag bei der mit vielen Zeitfahrspezialisten gespickten Mannschaft von Bob Stapleton aber nur wenig zusammen.

Kein Akteur konnte sich unter den ersten Zehn platzieren. Als bester Starter belegte der dreifache Zeitfahrweltmeister Michael Rogers den Rang 14 - 2:46 Minuten hinter Tagesieger Denis Mentschow. Auch dem italienischen Zeitfahrmeister Marco Pinotti, der vier Plätze hinter seinem Teamkollegen landete, hätte man ein besseres Abschneiden zugetraut. Gleiches gilt für den Schweden Thomas Lövkvist, der nur auf dem 28 Rang landete und über fünf Minuten kassierte.

Ein passable Leistung zeigten dagegen die beiden Giro-Etappensieger Kanstantin Siutsou und Edvald Boasson Hagen mit den Plätzen 20 und 24. Dennoch hätte man sich bei Columbia wohl mehr versprochen. Aber schon am Freitag kann Mark Cavendish auf der Flachetappe sein Team zurück auf die Erfolgsspur bringen und für den sechsten Etappensieg sorgen.

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